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Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 03:09 Uhr

Früher fertig, aber weiterhin Staus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

A 23-Sanierung Verkehrsminister lobt Baufirma für Turbo-Sanierung des „OpA“ / Bis 22. August nochmal einspurig in beiden Richtungen

Das Aufbringen von Offenporigem Asphalt („OpA“) auf 4,2    Kilometer Länge zwischen Pinneberg und Halstenbek-Krupunder: 31 Arbeitstage wurden dafür eingeplant, sechs Tage durch perfekt abgestimmte Arbeitsabläufe und günstige Wetterbedingungen holte die ausführende Baufirma Johann Bunte raus. Dafür gab es gestern ministeriales Lob: Früher als geplant kann die nervenbelastende Baustelle daher voraussichtlich am 23. August freigegeben werden. Dank der „leistungsfähigen Straßenbauer“. Die sogenannte Beschleunigungsvergütung hat sich ausgezahlt.

Eine gute Nachricht, die den gestrigen Ortstermin an der Ausfahrt Halstenbek-Krupunder in Richtung Hamburger Landesgrenze prägte. Pünktlich erschien um 10.30 Uhr Reinhard Meyer (SPD), Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie. Begrüßt von Bunte-Geschäftsführer Helmut Renze und Team sowie Iris Dautwiz, Bereichsleiterin des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr.

Anfangs wurde es bürokratisch. Stichwort Baustellenvorschriften. Meyer nahm es gelassen: „Gibt es die Warnweste auch in XXL?“ Dautwiz musste schmunzeln und nahm dann das Heft in die Hand: Wo, was, wie und wann wurde gebaut? Was ist „OpA“? Randbedingungen wie Verkehrsbelastungen und Haltbarkeit – Dautwiz ließ kein Detail über die 1,55 Millionen Euro teure Maßnahme unbeantwortet.


    Ohne Pendler 20 Prozent weniger Verkehr


Der Minister (56) war beeindruckt. Ihm sei bewusst, welch’ schwierige Aufgabe die Firma übernommen habe. „Es ist eine vielbefahrene Strecke, mit vielen Pendlern.“ Die Entscheidung, in den Ferien zu bauen, sei richtig gewesen: Denn ohne Pendler würde sich das Verkehrsaufkommen um etwa 20 Prozent reduzieren.

Dass es trotzdem seit dem 21. Juli zu Staustress inklusive Unfällen gekommen ist, ist durch die genutzte Fahrbahnbreite von 16 Metern begründet. Daher konnte die A  23 Richtung Süden nur einspurig – 4,50 Meter breit– in Richtung Norden zweispurig – Breite: 11,50 Meter – geführt werden.

Restarbeiten wie das Vergießen von Fugen sowie die stark witterungsabhängigen Markierungsarbeiten haben bis Montag Priorität. Ab heute müssen sich die Verkehrsteilnehmer nochmals gedulden: In beiden Richtungen wird die Fahrbahn einspurig geführt – wegen Rückbaumaßnahmen. Die Erneuerung der offenporigen Asphalt-Schicht Richtung Heide ist für nächstes Jahr geplant.

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erstellt am 18.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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