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Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 16:41 Uhr

Mehr Besucher trotz Schietwetter : Freibäder im Kreis Pinneberg verzeichnen Rekordzahlen im Mai

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Rekordzahlen im Mai sorgen für eine positive Zwischenbilanz. Die Betreiber wünschen sich anhaltende Sonnenphasen in der Ferienzeit.

Kreis Pinneberg | „Sonnenschein“, so lautet der einheitliche Wunsch der Freibadbetreiber im Kreis Pinneberg. Nach einem starken Saisonauftakt im Mai – viele Schwimmbäder öffneten aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen früher als geplant – schwächelten die Besucherzahlen im Juni und Juli. Die Hauptmonate fielen buchstäblich ins Wasser.

„Der Sommer war in diesem Jahr wohl schon im Mai“, sagte Elke Gerick, Prokuristin der Kommunalbetriebe Ellerau. So stark der Wonnemonat war, so schwach war der Juli – zumindest bis zur Hitzewelle, die Mittwoch einsetzte. Dennoch kann Gerick Rekordzahlen vermelden: „So viele Badegäste hatten wir bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nie.“ 22.000 Besucher passierten in diesem Jahr den Kassenbereich. „Im vergangenem Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 12.000“, stellte Gerick fest. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr etwa 45.000 Menschen ins Ellerauer Freibad, dessen Wasser durchgängig auf 26 Grad Celsius erhitzt wird. „Das ist auch angenehm, wenn es draußen ungemütlich wird“, versicherte Gerick.

Ein ähnliches Bild im Strandbad am Rantzauer See in Barmstedt, das am 28. Mai die Saison eröffnete. 2426 Besucher kamen (Stand 15. Juli). Im Vorjahr waren es etwa 300 weniger: 2138 zahlende Gäste. „Der Juli war leider ein wenig zu verregnet, ansonsten sind die Zahlen gut. Gleichbleibend“, bilanzierte Janina Lohse, Assistentin der Werkleitung bei den Stadtwerken Barmstedt. Auch in Alveslohe ist man zufrieden: Waren es im vergangenen Jahr etwa 3000 Besucher bis Mitte Juli, verzeichnete das Freibad in diesem Jahr bereits 3500 Badegäste. „Dies ist dem schlechten Wetter der letzten Wochen geschuldet, nachdem wir zu Beginn der Freibadsaison sehr viele Badegäste hatten“, erläuterte Bürgermeister Peter Kroll (BVA). Seine Bilanz für die bisherige Freibadsaison: „Durchwachsen. Das wechselhafte Wetter und kein richtiger Sommer machen sich doch bemerkbar.“ Daher hofft er: „Wir setzen aber noch auf besseres Wetter in den Sommerferien.“

„Da wir ein Kombibad sind, ist es uns nicht möglich Hallenbad- und Freibadgäste getrennt zu erfassen“, erläuterte Birgit Vollmar, Betriebsleitung Bäder der Kommunalwirtschaft Pinneberg GmbH. Bis zum 30. Juni nutzten 62.342 Besucher das Schwimmbad – 8187 mehr als im Vorjahr. Die Prognose für das gesamte Jahr: 180.000 Besucher.

Auch ein Hallenbad kann im Sommer punkten

„Für die zweite Saisonhälfte wünsche ich mir beständiges Sommerwetter, damit das Außenbecken und die Liegewiese noch mehr genutzt werden“, sagte Vollmar. Im Gegensatz zu den reinen Freibädern könne sie aber mit dem Hallenbad punkten. „In den Pinneberger Bädern ist man bei jedem Wetter richtig.“

Auch die Badebucht ist ein Kombibad. „Wir sind nicht so abhängig vom Wetter, wie ein reines Freibad. Bei uns sind die Außenbecken und die Wiesen ein Zusatzangebot“, sagte Natali Steffen, Pressesprecherin der Stadtwerke Wedel. Trotz des verzögerten Sommers sei sie mit den Besucherzahlen bisher zufrieden. Diese lägen auf dem  Niveau des Vorjahres. „Die Entscheidung der Gäste zum Besuch eines Freibades fällt natürlich in unserem Fall besonders leicht, denn wenn das Wetter umschlägt und Gewitter angesagt ist, sucht man eher solche multifunktionalen Anlagen auf“, sagte Steffen.

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erstellt am 25.Jul.2016 | 10:00 Uhr

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