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Pinneberger Tageblatt

30. Juni 2016 | 07:05 Uhr

Exklusives von Escada bis Rosenthal : Etwa 1500 Besucher beim achten Kleidermarkt in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tausende Euro fließen in die Projekte der Bürgerstiftung Bruno Helms.

Halstenbek | Beate Büchner stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Denn schon am Sonnabend zeichnete sich aufgrund des Riesenandrangs an der Ludwig-Meyn-Straße für die Stiftungsvorsitzende und ihr rund 30-köpfiges Helferteam ab, dass auch der „8. Halstenbeker Kleidermarkt mit Trödel und Kunst“, organisiert von der Bürgerstiftung Bruno Helms, ein voller Erfolg werden würde.

Das Konzept ist im Prinzip ganz einfach: „Bürger geben in den Wochen vor dem geschäftigen Treiben ihre noch gut erhaltenen Bekleidungs-, Trödel- sowie Kunstgegenstände bei uns ab. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dann zu 100 Prozent unseren Projekten zugute, die in erster Linie die Kinder ortsansässiger Kitas und Schulen sowie den Betreuungsdienst der Senioren unterstützen“, sagte Büchner und freute sich wieder über eine „sagenhafte Spendenbereitschaft“ dank mehr als 50.000 eingegangener Artikel.

Escada-Blazer, Rosenthal-Geschirr, extravagante Hüte, Gürtel, Halstücher, Ketten und Schuhe, aber auch alte Transistorradios, Uhren, Handtaschen, Silberbestecke und Wandteller fanden unter den rund 1500 Besuchern zügig Abnehmer. Das alles zum kleinen Preis: „In der Regel liegen die Kosten für ein Einzelteil zwischen 50 Cent und acht Euro“, so Büchner.

Kein Wunder also, dass es fast durchgängig an den beiden Kassen zu längeren Schlangen und damit verbundenen Wartezeiten kam. „Die nimmt man aber gern in Kauf. Immerhin haben wir dafür heute ein paar tolle Schnäppchen ergattert“, sgte Waltraud Kaminski (65) aus Stellingen und deutete auf ihre prallgefüllte Tragetasche hin. Doch nicht nur die ältere Kundschaft kam beim bunten Markttreiben auf ihre Kosten. Im Stile zweier „Shopping-Queens“ hatten sich auch Teenager wie Maya und Lara aus Schnelsen ins Gewühl gestürzt und schon am Sonnabendmorgen ein paar schicke Outfits erworben.

Die Veranstalter mussten immer wieder Nachschub aus dem Lager holen. Zum Ende des zweiten Verkaufstages wurde ein Erlös von mehr als 15.000 Euro geschätzt. „Ein erster Überschlag. Aber meistens landen wir in diesen Regionen“, erklärte Büchner, während Rudolf Ziboll, Helmut Ruch und Karl-Heinrich Hasler am Infostand geförderte Stiftungs-Projekte wie die „Leselernhilfe“, den Workshop „Puppenbau und -spiel“ sowie das Thema „Jugend und Handwerk“ aufzeigten. Im Café gingen leckere Kuchen und Torten – ebenfalls für einen guten Zweck – über den Tresen. „Diese Einnahmen sind für den Förderkreis der Erlöserkirche bestimmt“, sagte die Stiftungs-Vorsitzende Büchner. Sie freute sich schon auf die neunte Veranstaltung im kommenden Jahr.

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erstellt am 07.Mär.2016 | 14:00 Uhr

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