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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 07:09 Uhr

Summer Jazz in Pinneberg : Es geht wieder los

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Tribute to Lionel Hampton“. 50 Konzerte auf sechs Bühnen in der City.

Pinneberg | „Unser größtes Problem ist es nicht, dass sich keine Bands melden, unser größtes Problem ist es, aus den vielen Bewerbungen die richtigen 50 Gruppen und Künstler herauszuziehen.“ Das sagte Günter Kleinschmidt, Mitveranstalter von SummerJazz, der viertägigen Open-Air-Konzertreihe, bei der internationale und nationale Top-Acts sowie semi-professionelle und Amateur-Musiker auftreten. Nach vielen Stunden der Sichtung stehen die Bands nun fest, die vom 11. bis zum 14. August beim 21. Pinneberger Jazzfestival auf sechs Bühnen in der Innenstadt auftreten werden. Gestern stellte der Vorstand des SummerJazz-Fördervereins das Programm vor.

Das Festival, das unter anderem vom A. Beig-Verlag gesponsert wird, steht unter dem Motto „Tribute to Lionel Hampton“. Er zählt zu den besten Musikern der Jazzgeschichte. Sein Spiel auf dem Vibraphon und seine Aufnahmen sind unvergesslich. Im Mai 1990 hatte der 2002 verstorbene Musiker ein Konzert im Cap Polonio gegeben.

Hat den Blues: Jessica Born.
Hat den Blues: Jessica Born. Foto: PT

Kleinschmidt und Herbert Hoffmann, Mitbegründer des SummerJazz-Festivals, oblag es, auf das Programm einzugehen. „Eigentlich sind alles Topacts und alle geben ihr Bestes“, sagte Kleinschmidt. Doch wer die Qual der Wahl hat, sollte auf das Wort der beiden Jazz-Connaisseure hören. Am Donnerstag eröffnen Farmersroad Bluesband feat. Jessica Born das Festival (Beginn vor der Drostei ist um 20 Uhr). Sie beherrscht die stillen, sehr gefühlvollen Töne ebenso wie die leidenschaftlichen und mitreißenden Parts.

Am Freitagabend gibt Caro Josée auf der Hauptbühne ab 20 Uhr den Ton an. „Sie gehörte zum festen Bestandteil der Hamburger Szene um Udo Lindenberg“, schwärmte Hoffmann. Dann sei es ruhig um sie geworden. Heute gehört sie zu den Spitzen der Jazzmusik. 2013 wurde sie für ihr Album „Turning Point“ in der Kategorie Jazz als beste deutsche Sängerin mit einem Echo ausgezeichnet.

Freier Eintritt

Am Sonnabend wird es auf der Hauptbühne international. Lisa Lynstam & Her Family Band aus Schweden präsentieren sich beim Festival. Hoffmann hat sie bereits live gesehen. Beginn: um 20 Uhr.

Fehlen dürfen auch nicht Blueslegende Tom Shaka, der am Sonnabend mit Mathias Schlechter am Piano ab 20.30 Uhr auf Bühne 2 auftreten wird. Beide warben gestern bei der Pressekonferenz für ihren Auftritt und ließen sich zu einer kleinen Session überreden.

Lisa Lynstam & Her Family Band kommen aus Schweden.
Lisa Lynstam & Her Family Band kommen aus Schweden. Foto: PT
 

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, lediglich für Jazz im Foyer, jeweils Freitag und Sonnabend ab 22 Uhr, wird ein Eintritt von zehn Euro erhoben. Dennoch: Die Organisatoren appellieren an die Besucher, Pins für sechs Euro pro Stück zu kaufen. Sie sind sozusagen die Eintrittskarte. Immerhin: 80.000 bis 100.000 Euro kostet das Jazzfestival, das Besucher aus Hannover, Bremen, Rostock und Flensburg anlockt.

Kleinschmidt bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Sein Dank ging auch an die ehrenamtlichen Helfer und an alle Sponsoren, ohne die ein Festival dieser Größenordnung, zu dem mehr als 30  000 Besucher kommen, nicht durchführbar ist. „SummerJazz hat Weltruhm“, so Bürgermeisterin Urte Steinberg.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 13:45 Uhr

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