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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 05:32 Uhr

Zirkuspädagogik in Halstenbek : Es geht darum soziale Kompetenzen zu steigern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Halstenbeker DRK-Kita realisiert ein einwöchiges Projekt. Spezielles Programm für die Krippenkinder.

Halstenbek | Über eine Blumenwiese ging es zum reißenden Fluss bis hin zum „Froschteich“. Die Jungen und Mädchen der Halstenbeker DRK-Kita am Verbindungsweg haben im Zuge ihres Zirkusprojekts diverse Showelemente gezeigt und Mutproben bestanden. „Es war eine aufregende, interessante und tolle Woche für uns“, bilanzierte Heike Zintsch. Die Kita-Leiterin betonte, ohne das Engagement des Fördervereins sei das Projekt nicht zu realisieren gewesen.

Insgesamt 100 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren durften an der bunten Show des Zirkus Abrax Kadabrax aus Osdorf mitwirken. „Zirkuspädagogik ist das Medium, um soziale Kompetenzen wie Toleranz, Empathie, Respekt, Teamgeist und Fairness zu stärken“, erläuterte die stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Christina Titze. Für die Krippenkinder gab es ein spezielles Zirkusprogramm. Eltern wie Flüchtlinge aus der Gemeinde halfen beim Zeltaufbau auf der großen Wiese am Verbindungsweg.

„Wir haben jahrelang davon geträumt, diesen Luxus einmal realisieren zu können“, freute sich Marion Schifter vom Kita-Förderverein. Titze betonte, das Zustandekommen der Show mit erfahrenen Zirkuspädagogen sei den Sponsoren zu verdanken. „Ohne die großzügigen Spenden von Sparkasse sowie einer Einzel-Elternspende in Höhe von jeweils 1000 Euro hätten wir das Projekt nicht realisieren können“, betonte Titze. Es gelang zudem mithilfe einer Spende der Gemeindewerke in Höhe von 250 Euro eine Popcorn-Maschine anzuschaffen. Eingenommene Flohmarkt-Beiträge seitens des Fördervereins kamen hinzu.

Mutproben auf der Blumenwiese

Die Lütten bastelten Eintrittskarten und Plakate für ihren Auftritt. Sie probten eine Woche lang gruppenweise jeweils ab 8.30 Uhr für jeweils 45 Minuten. Die Kinder präsentierten im Zuge diverser Auftritte ihr Geschick. Sie bestanden mitunter „Mutproben auf der Blumenwiese“. So balancierten die Kleinen über schmale Balken und jonglierten mit Hula-Hoop-Reifen und Seilen. Nachdem sie an ihrem Ziel, dem Froschteich, angelangten, präsentierten sie ein Konzert in englischer Sprache.

Koordinatorin Flügge freute sich über die Resonanz. „Die Kinder hatten jede Menge Spaß und kamen freudestrahlend aus dem Zirkuszelt heraus“, so Flügge. Das Vorhaben habe den Kindern geholfen, mit eigenen Stärken umzugehen.

„Die Kinder waren unheimlich glücklich über das Programm“, bilanzierte Titze. Weitere Eltern äußerten sich ähnlich. „Das Fest war sehr schön. Man hat gemerkt, dass alle Kinder total stolz waren“, so Mutter Daniela Hoffmann (33). Vater Thomas Gedies lobte den organisatorischen Einsatz des Fördervereins. Mit einem bunten Sommerfest bei Kaffee, Kuchen und Spielen klang das Fest aus.

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erstellt am 01.Aug.2016 | 14:15 Uhr

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