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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 13:08 Uhr

Große Zustimmung : Ernst Dieter Rossmann zum sechsten Mal Bundestagskandidat des SPD-Kreisverbands

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Aufstellung: Der Elmshorner SPD-Politiker wurde zum sechsten Mal zum Bundestagskandidaten des SPD-Kreisverbands gewählt.

Pinneberg | Frohe Gesichter gab es in der Aula der Theodor-Heuss-Schule in Pinneberg zu sehen, als dort die gut besuchte Wahlkreismitgliederversammlung des SPD-Kreisverbands Pinneberg zur Bundestagswahl 2017 zu Ende ging. Der Grund bildete das Ergebnis der an diesem Tag angesetzten Wahl zur Nominierung eines Kandidaten für den deutschen Bundestag: 123 wahlberechtige Mitglieder waren vor Ort, von denen 120 erneut für den Elmshorner SPD-Politiker Ernst Dieter Rossmann (65) votierten.

Dass der Bundestagsabgeordnete des Kreises Pinneberg wieder nominiert werden würde, war zwar zu erwarten gewesen, dass es jedoch mit solch einer Deutlichkeit geschehen würde, überraschte offensichtlich doch ein wenig und erfreute die Anwesenden umso mehr.

Doch bevor es zur Abstimmung kam, standen weitere acht Tagesordnungspunkte zur Disposition, zu denen auch eine Ansprache von Stefan Studt (SPD) gehörte. Der schleswig-holsteinische Innenminister kennzeichnete in seinem ausführlichen Wortbeitrag einleitend Schwerpunkte der derzeitigen Innenpolitik sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Er skizzierte diverse Aufgabenfelder, die aus der aktuellen Flüchtlingsproblematik resultieren – vor allem mit den damit verknüpften Bereichen der Integration und der Sicherheitspolitik. Unter anderem hob Studt die sehr dramatische Lage der Menschen hervor, die aus Afghanistan stammen, denn offensichtlich sei ihr Heimatland derzeit nicht als sicher zu bewerten. Auf der jüngsten Innenministerkonferenz habe man dies thematisiert, und die jüngsten Ereignisse in dem Land zeigten, dass alles, was die Rückführung betroffener Menschen nach Afghanistan betrifft, jetzt dringlichst zu hinterfragen sei. „Es gibt sehr viel zu tun“, unterstrich der Minister.

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„Ich  will daran gehen, mit euch den
Kreis Pinneberg für die SPD wieder zu erobern.“

Ernst Dieter Rossmann
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Aber nicht nur diese aktuellen Baustellen gelte es zu bedienen, denn in naher Zukunft stünden weiterte Herausforderungen auf dem Plan – zum Beispiel Wahlen. Nicht nur die Bundestagswahl rückt näher – auch Landtagswahlen sind dran, am 7. Mai 2017 sowie die Kommunalwahl 2018 und die Europawahl 2019. „Da brauchen wir jetzt schon einmal richtig Schwung“, betonte Studt.

Umso wichtiger sei es, auf eine Top-Mannschaft bauen zu können, zu der er natürlich Ernst Dieter Rossmann zählt, mit dem er die laufenden Legislaturperiode bereits „ein Stück weit“ gemeinsam erlebt habe. Daherreagierte er auf dessen Bereitschaft, nochmals zu kandidieren, sehr positiv. „Ich bin außerordentlich dankbar dafür, dass du mit all deiner Routine, mit all deinem Einsatz, mit all deinem Kampf in Berlin dabei bleiben willst, und – da bin ich auch ganz sicher – dabei bleiben wirst“, so Studt.

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt sprach über aktuelle Innenpolitik.
Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt sprach über aktuelle Innenpolitik. Foto: Marek
 

Rossmann, der sich „schwer beeindruckt“ zeigte, dass so viele Genossen in der Aula der Theodor-Heuss-Schule- an diesem Nachmittag zu sehen waren, bedankte sich bei seiner „Bewerbungsansprache“ im Anschluss für den Zuspruch Studts und den der Anwesenden. „Wir können diesen Zuspruch auch gebrauchen, wenn ich jetzt das sechste Mal daran gehen will, möglichst mit allen von euch zusammen den Kreis Pinneberg für die SPD wieder zu erobern – für eine starke SPD, für eine starke Bundestagsfraktion und eine Bundesregierung unter SPD-Führung“, formulierte Rossmann die Zielsetzungen.

Die aufeinander folgenden Wahlen in den kommenden Jahren bezeichnete er als sportliche Dreisprung-Herausforderung, die vor allem auch an der Basis gewonnen werden kann und soll. Ein Feld, dass dem „gebürtigen Elmshorner mit Respekt vor der Stadt Pinneberg“, der seit 1971 in der SPD aktiv ist, sehr liegt und für das er auch bekannt ist.

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„Ich bin außerordentlich dankbar dafür,
dass du mit all deiner Routine dabei bleiben willst.“
Stefan Studt
Innenminister
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Er gelangte zwar von der Stadtpolitik über die Landespolitik schließlich in die Bundespolitik, gehöre aber mit voller Überzeugung nach wie vor auch heute noch zu den „Stehern“ unter den Bundespolitikern, die man überall antreffen kann und mit denen der direkte Dialog für den Bürger möglich bleibt – unter anderem in Fußgängerzonen, bei Betriebsbesichtigungen, Stadtfesten, Radtouren oder Gesprächsgruppen zu unterschiedlichen Themen. Eine unerlässliche Vorgehensweise, ohne die glaubwürdige Politik für Rossmann, nicht denkbar sei.

Ein wesentlicher Schwerpunkt werde bei seiner weitere aktiven Zeit daher die Bürgernähe bleiben. Zudem will er weiterhin einen starken Fokus auf die Bildungspolitik in all ihren Facetten – ob im lokalen Bereich oder auch im Hinblick auf die Bundespolitik – behalten, kündigte der Elmshorner an.

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erstellt am 14.Nov.2016 | 10:00 Uhr

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