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Pinneberger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 23:18 Uhr

Fescher Tauchlehrer steht auf Sissi : Erfolgreicher Abschluss der Vorstellungen „Mallorca let gröten“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Liebestoll in Ellerbek: Erfolgreicher Abschluss der Vorstellungen „Mallorca let gröten“. Der Theaterverein Rellingen bereitet Weihnachtsmärchen vor.

Ellerbek | „Mallorca let gröten“ hieß das Stück, das der Theaterverein Rellingen in diesem Herbst zur Aufführung brachte. Zehn Vorstellungen gab es, die letzten beiden fanden im Kulturtreff Ellerbek statt. Am Sonnabend trafen sich die Besucher um 19 Uhr im Rugenberger Mühlenweg, um die Komödie in zwei Akten von Dagmar Vostein zu sehen.

Unter der Regie von Hannelore Koebe und der Regieassistenz von Nadine Oesting-Held, die auch eine der Hauptrollen verkörperte, boten die sechs Schauspielerinnen und zwei Schauspieler eine lustige Alltagsgeschichte dar. Das Bühnenbild zeugte wieder von viel Hang zum Detail und brachte das sonnige Mallorca in das herbstliche Ellerbek.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Oma Hannelore – „Lörchen“ – (Uschi Kretschmann) kommt nach Mallorca, um im Hotel ihrer Freundin Charlotte (Anke Jacobs) ihren 65. Geburtstag zu feiern. Dort trifft sie auf Enkelin Sarah (Jana Alina Kleemann), die sich auf die Baleareninsel abgesetzt hat, um Ruhe vor der Familie zu haben. Nach und nach trudelt auch noch der Rest der Familie ein: Lörchens gerade geschiedenen Töchter Lydia (Petra Lingens) und Tanja (Angela Kunstmann), die jedwede Katastrophe anzuziehen scheint, und deren Tochter Sissi (Nadine Oesting-Held). Oma Lörchen freut sich, auch wenn sie sich längst nicht so alt fühlt, wie sie ist. Und so verguckt sie sich auch gleich in den feschen Tauchlehrer Stevie (Sönke Hansen), der aber mehr Gefallen an Lörchens Enkelin Sissi hat. Auch Hotelgast Hartmut (John Wessel) verliebt sich. Und am Ende gibt es zwei Paare und eine zufriedene Jubilarin. Das Publikum hatte viel zu lachen; es gab viel Beifall zwischendurch und am Ende einen kräftigen Applaus.

Hannelore Matthies aus Rellingen ist eine treue Besucherin der Aufführungen des Vereins. In Ellerbek war sie zum ersten Mal. Nachdem sie 1965 aus Berlin zugezogen war, hat sie des Öfteren Hörspiele auf Platt im Radio gehört. So näherte sie sich der Sprache und versteht sie nun ganz gut. „Es war eine tolle Aufführung!“ Auch ihre Freundin Anne Brandt aus Hamburg-Stellingen ist nicht mit Platt aufgewachsen. „Aber in der Schule haben wir Gedichte auf Platt gelesen.“

Als nächstes bringt der Theaterverein wieder ein Märchen zur Aufführung. Ab 27. November heißt es „Mondragur oder Die Geschichte vom Goldenen Ei“. Im Frühjahr kommt dann „De Nervbüdel“ auf die Bühne. Seit 85 Jahren gibt es den Verein. Über Verstärkung würde sich die Truppe freuen, vor allem über männliche jeden Alters.

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erstellt am 17.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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