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Pinneberger Tageblatt

24. März 2017 | 23:06 Uhr

Erfolg der kuscheligen Ersthelfer

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

HauptversammlungVerein der Freunde des Regio-Klinikums präsentiert Logo und zieht positve Bilanz der Aktion „Notfall-Teddys“

Der Verein der Freunde des Regio-Klinikums Pinneberg setzt auf Kontinuität. Bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend wurden die Vorsitzende Ingeborg Triskatis und Schatzmeister Rolf Matthießen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Sie werden den Verein auch in das Jahr seines 20. Geburtstags führen, der dann auch mit eigenem Logo gefeiert wird.

„Nach 18 Jahren haben wir endlich ein Logo“, erläuterte Triskatis. An diesem wirkte maßgeblich die Künstlerin Elke Werner mit. Zu finden ist es bereits auf den „Notfall-Teddys“, die im Notarztwagen und der Notaufnahme an die jüngsten Patienten verteilt werden. „Das war unsere größte Investition des Jahres, aber sie zahlt sich aus“, sagte Triskatis. Gleiches gelte für das Projekt Klinik-Clowns, das in diesem Jahr fortgesetzt wird. „Das ist immer noch der Renner. Alle sagen, dass es ein echter Gewinn ist. Mittlerweile ist ja bewiesen, dass Lachen die Genesung fördert“, so Triskatis. Für das aktuelle Jahr konnte – wie im Vorjahr – ein Sponsor gefunden werden, so dass die Besuche zweimal im Monat stattfinden können. „Wir warten jetzt, dass sich für 2018 auch jemand findet“, sagte Triskatis lachend. Zudem finanziert der Förderverein die psychologische Betreuung onkologischer Patienten. „Wenn Menschen an Krebs erkrankt sind, benötigen sie teilweise eine besondere Betreuung“, erläuterte Triskatis. Doch auch für die Mitarbeiter des Klinikums setzte sich der Verein ein. Für die Mitarbeiter der zentralen Notaufnahme wurde ein Deeskalationstraining finanziert. „Die Patienten werden zum Teil immer grober und darauf wollten wir die Mitarbeiter vorbereiten“, so Triskatis.

„Der Verein der Freunde des Regio Klinikums Pinneberg ist anders als andere Fördervereine, weil er sehr persönlich und herzlich geführt wird“, lobte Dr. Stefan Geist, Leiter des zertifizierten Brustzentrums des Kreises Pinneberg, die Arbeit des Vorstands. Daran schloss sich auch Malte Surén an, der seit etwa zwei Monaten als stellvertretender Pflegedienstleiter im Einsatz ist: „Vielleicht ist es noch zu früh für Lob, aber ich denke, jedes Klinikum kann sich glücklich schätzen, mit einem Förderverein, der so ambitioniert ist, zusammenzuarbeiten.“ Um auch im kommenden Jahr verschiedene Projekte unterstützen zu können, benötigt der Verein Geld. „Wenn Sie nicht wären, könnten wir uns abstrampeln wie wir wollen. Ohne Geld wäre nichts möglich“, dankte Triskatis den anwesenden Mitgliedern. 320 Unterstützer zähle der Verein aktuell – zwei weniger als im vergangenen Jahr. „Mitglieder, die man hat, muss man pflegen, denn es wird immer schwerer, neue zu gewinnen“, so die Vorsitzende. Um weitere Einnahmen zu generieren, findet am Sonntag, 26. März, das dritte Benefiz-Frühlingskonzert statt. Der internationale Jugendchor Gospeltrain wird ab 15 Uhr zum dritten Mal in Folge in der Pinneberber Christuskirche, Bahnhofstraße 2a, auftreten. Karten gibt es für zwölf Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Bücherwurm, Dingstätte 24. Mitglieder des Vereins der Freunde des Regio Klinikums Pinneberg zahlen zehn Euro. An der Abendkasse werden die Tickets 13 Euro kosten. „Wir freuen uns wieder auf ein tolles Konzert und eine volle Kirche“, sagte Triskatis..


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