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Pinneberger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 10:42 Uhr

Eine Woche voller Samstage

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Theater Crew der Batavia inszeniert die Geschichte vom Sams / Stück nach Buch von Paul Maar erstmals auf der Bühne des Schiffs

Bei Kindern ist es so beliebt wie nur wenige Buch-Figuren sonst: das Sams. Das Phantasiewesen mit Kugelbauch hat eine Rüsselnase, viele blaue Punkte im Gesicht, rote Strubbelhaare und Füße wie ein Frosch. Von Sonntag, 4. Dezember, an bringt die Crew des Theaterschiffs Batavia am Brooksdamm die Geschichte des Sams auf die Bühne.

Vorlage für die Inszenierung sind die Kinderbücher von Paul Maar. Sein erstes Werk aus der Reihe veröffentlichte der Kinderbuchautor, Illustrator, Übersetzer, Drehbuchautor 1973. Bis 2015 folgten sieben weitere Sams-Bücher. Das Sams ist so ganz nach dem Geschmack der Kinder. Es ist respektlos gegenüber Erwachsenen und es macht verrückte Sachen. Es ist frech und nimmt vieles wörtlich. Es kann Kinder gut verstehen. Und das Sams liebt es zu reimen. Seine Ernährung ist vielfältig. Es isst von Stuhlbeinen über Fenstergriffe bis zu Stoff fast alles, aber am liebsten nimmt es Würstchen mit viel Senf und ohne Brot zu sich.

An einem Samstag begegnet das Sams Herrn Taschenbier, der ein langweiliges Leben führt. Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen. Als ihm das Sams über den Weg läuft, beschließt es, bei ihm zu bleiben.

Das Sams ist ein furchtloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt. Herrn Taschenbier ist das Sams anfangs furchtbar peinlich und er versucht, auf alle möglichen Arten, es wieder loszuwerden. Aber je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Das Sams beschließt, bei ihm zu bleiben.


Wunschpunkte im Gesicht


Besonders lustig sind die Wunschpunkte im Gesicht des Sams. Jeden dieser Punkte kann Herr Taschenbier für einen Wunsch verwenden, schwierige Wünsche erfordern zwei oder sogar drei Punkte. Die Wünsche müssen aber sehr genau formuliert sein. So führte der Wunsch nach „viel Geld im Zimmer“ zum Beispiel dazu, dass alle möglichen Währungen der Welt im ganzen Zimmer verstreut lagen.

Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Es wird vom Batavia-Ensemble gespielt. Regie führt Angelika Strub, für Regieassistenz und Musik ist Nele Bieringer verantwortlich, für das Bühnenbild Batavia-Kapitän Hannes Grabau und für die Kostüme Christiane Schroeder. Die ersten Reihen im Zuschauerraum unter Deck sind für die Kinder reserviert. Während der Pause gibt es in der Bordkneipe selbstgebackenen Kuchen, Eis, Getränke und etwas zum Naschen.

Die Karten für den Premierentermin sind ausverkauft. Es sind weitere 14 Termine, meist am Wochenende um 16 Uhr, angesetzt. Die Crew der Batavia empfiehlt, Karten vorzubestellen. Tickets kosten acht Euro für Kinder und zehn Euro für Erwachsene. Reservierungen sind unter Telefon (0  41  03) 8  58  36 oder auf der Homepage der Batavia möglich. Am Veranstaltungstag können E-Mails, die nach 12 Uhr eingegangen sind, nicht mehr berücksichtigt werden.

>www.batavia-wedel.de

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erstellt am 24.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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