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Anstoss – Die HSV-Kolumne : Ein Umbruch ist zwingend erforderlich

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Führungstroika mit Markus Gisdol, Jens Todt und Heribert Bruchhagen ist zuzutrauen, dass sie endlich den längst überfälligen Umbruch einleitet.

Hamburg | Unabhängig davon, ob der Kampf um den Klassenerhalt für den HSV ein gutes Ende nimmt und trotz einiger gelungener Auftritte ist klar: Die jetzige Mannschaft des Dinos hat keine Zukunft. Aufgrund des Gehaltsniveaus müsste das Team regelmäßig um die Teilnahme an der Europa League spielen. Tatsächlich geht es seit Jahren nur noch darum, irgendwie den Abstieg zu verhindern. Gelegentliche Lichtblicke dürfen nicht den Blick für die Realität verschleiern und dazu führen, dass einfach wie bisher „weitergewurschtelt“ wird.

Der Führungstroika mit Markus Gisdol, Jens Todt und Heribert Bruchhagen ist zuzutrauen, dass sie endlich den längst überfälligen Umbruch einleitet und die auslaufenden Verträge mit Johan Djourou, Matthias Ostrzolek und René Adler nicht verlängert. Pierre-Michel Lasogga muss ebenfalls weg - auch wenn man ihm den Abgang vermutlich mit einer Abfindung versüßen muss.

Bei der Verpflichtung von Neuzugängen sollte sich der Dino an die guten Erfahrungen mit Bobby Wood erinnern, der aus der zweiten Liga nach Hamburg kam. Sein Beispiel zeigt, dass gute Spieler nicht nur in Brasilien, sondern manchmal auch in der zweiten Liga oder bei den Bundesligaabsteigern zu finden sind. Der große Vorteil, wenn man sich nicht nur im obersten Regal umschaut: Ablöse und Gehalt fallen nicht so hoch aus und auch die Integration ist kein Problem. Die Innenverteidiger Toni Leistner (Union Berlin) und Saulo Decarli (Braunschweig) sowie die Mittelfeldspieler Pascal Groß (Ingolstadt)und Niklas Hauptmann (Dresden) könnten Akteure sein, über die der HSV durchaus mal nachdenken könnte. Auch Mats Köhlert aus dem eigenen Nachwuchs sollte nicht ewig bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga versauern und bald seine Chance bekommen. Sonst ist Köhlert das nächste Hamburger Talent, das demnächst in Leverkusen zu bewundern ist.

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erstellt am 19.Mär.2017 | 09:00 Uhr

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