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Pinneberger Tageblatt

28. März 2017 | 14:15 Uhr

Reparatur nicht möglich : Ein neuer Boden für die Harbig-Halle

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das PVC wird durch elastische Beschichtung ersetzt. Neue Technik erlaubt punktuelle Reparaturen.

Ellerbek | Der Boden der Ellerbeker Harbig-Halle hat die besten Zeiten hinter sich gelassen: Zahlreiche Macken sind auf dem Boden zu finden und durch die häufige Nutzung der Handballer ist der Belag inzwischen sehr dünn. „Das ist ein PVC-Boden. Von ehemals zwei Millimetern ist er bereits auf unter einen Millimeter abgelaufen“, erklärte Ralf Ponath während der Sitzung des Schulausschusses. Der Bauleiter der Firma TOP-Sport Sporthalleninnenbau informierte die Politiker über die neusten Techniken des Bodenbelags.

Der jetzige Belag sei aus der ersten Baureihe „lange vor der Ölkrise“. Dies sei ein Glück für die Ellerbeker gewesen, denn nur deshalb habe der Boden so viele Jahre überstanden. Der PVC-Boden wurde laut Ponath als Bahnbelag mit Schweißnähten eingelegt. „Diese Böden sind eigentlich bereits vor sechs Jahren aus den Hallen verschwunden“, erklärte der Experte. Der PVC-Boden soll durch einen flächenelastischen Boden, bestehend aus zehn Millimetern Elastikschicht, 15 Millimetern Lastverteilerplatte sowie einer zwei Millimeter dicken fugenlosen Beschichtung, ersetzt werden. Die Kosten betragen zwischen 163.000 und 184.500 Euro. Laut Ponath seien dies die günstigsten Varianten für einen Mehrzweckbodenbelag.

Eine Reparatur des jetzigen Bodenbelages sei nicht möglich – anders als der neue elastische Boden, der repariert werden kann. „Solange sie bei einem Kratzer oder einer Macke im Boden nicht die Holzschicht sehen können, ist das überhaupt kein Problem“, betonte Ponath. Eine punktuelle Ausbesserung sei möglich. „Wir können außerdem die Oberschicht abschleifen und neuen Oberbelag draufgeben“, erklärte er weiter.

Zwar sei es ein elastischer Boden, doch er sei nicht zu weich. „Das wäre für die Sportler natürlich nicht gut“, sagte der Experte. Die notwendigen Linien werden auf den Boden aufgemalt. „Diese können auch jederzeit erneuert werden.“ Am häufigsten wird die Halle von den Handballern genutzt, doch auch größere Veranstaltungen wie der traditionelle Kinderkleidermarkt oder das Oktoberfest sollen auch künftig in der Halle stattfinden. „Bei großen Veranstaltungen sollte der Boden mit einer Folie abgedeckt werden, um Schäden zu vermeiden“, sagte Ponath. Dies halte ohnehin „kein Boden der Welt“ aus. Im Haushalt der Gemeinde stehen bereits 180.000 Euro zur Verfügung. In Absprache mit dem Ellerbeker Sportverein (TSV) sollen die Bauarbeiten für die Erneuerung bereits Mitte Mai starten.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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