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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 03:19 Uhr

Ein Basar für den Verein Karibuni

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Projekt Theodor-Heuss-Schüler organisieren nach dem Sponsorenlauf im Dezember wieder eine Veranstaltung für ein Waisenhaus

Nach dem überwältigenden Erfolg des Spendenlaufs im Sommer planen die Schüler der Theodor-Heuss-Schule (THS) die nächste Aktion für den Verein Karibuni: Für Donnerstag, 1. Dezember, laden sie zum Adventsbasar in das Foyer ihrer Schule ein und hoffen, dass ihr hochwertiges Angebot an Handarbeiten und Leckereien den Besuchern gefällt.

Der Basar, seit 2013 im Veranstaltungskalender der Schule, ist eine von jährlich zwei großen Veranstaltungen zugunsten des Vereins von Gisela Schiffmann, über den sie den Betrieb eines Waisenhauses in Karatu (Tansania) finanziert. Schüler und Lehrer der THS weiß sie dabei eng an ihrer Seite. Vor einigen Wochen erst bekam Gisela Schiffmann einen Scheck über mehr als 16  000    Euro. Die Summe war das Ergebnis des Sponsorenlaufs, zu dem die beiden Schwestern Jette (15) und Nele Kienappel (18) aufgerufen hatten.


Gebäck statt Powerriegel


In der Vorweihnachtszeit wechseln die beiden Organisatorinnen nun das Mittel, der Zweck aber bleibt: Adventsbasar statt Sponsorenlauf, Gebäck statt Powerriegel. „In diesem Jahr haben wir in die Vorbereitung alle Klassen einbezogen, also von der fünften bis zur zwölften“, sagt Nele Kienappel. Sie sind aufgerufen, Kuchen und Kekse zu backen und dürfen gern auch basteln. Die Kinder und Jugendlichen betreiben während des Basars die Imbiss- und Getränkestände und sorgen für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in der Aula.

Pfiffige Geschenkideen und individuelle Weihnachtsdeko bilden den Schwerpunkt des Angebots. „Uns ist wichtig, dass wir hochwertige Dekorationsartikel anbieten können“, sagt Nele Kienappel. Die Besucher sollten sich gern länger im Foyer der THS aufhalten und für das, was ihnen gefalle, auch Geld ausgeben. Ehrengast ist einmal mehr die Frau, um die sich alles dreht: Gisela Schiffmann.

Sie, die die meiste Zeit des Jahres auf dem afrikanischen Kontinent verbringt, kommt eigens zum Adventsmarkt nach Pinneberg. „Sie bringt eine große Auswahl an afrikanischen Produkten mit und bietet sie zum Verkauf an“, so Nele Kienappel. Im Gepäck hat sie außerdem unzählige Geschichten über das Leben ihrer 13 Schützlinge in Afrika, über Erfolge und Schwierigkeiten.

Das Projekt, zu dem sie gern Fragen beantwortet, ist nicht nur Herzensangelegenheit, sondern eine Rechenaufgabe, die täglich neu gelöst werden muss. 2000 Euro braucht Gisela Schiffmann etwa monatlich, um den laufenden Betrieb zu finanzieren. Hinzu kommt das Schulgeld für die Kinder in ihrem Waisenhaus. Und schließlich müssen immer wieder auch Reparaturen bezahlt werden. Der Adventsbasar findet am Donnerstag, 1. Dezember, von 15.30 bis etwa 19 Uhr statt.

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erstellt am 12.Nov.2016 | 16:11 Uhr

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