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Stadtentwicklung : Ebertpassage: Bau erst Anfang 2018

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Keine Fördergelder - neu zu gestaltende Flächen müssen vollständig in das Eigentum der Stadt übergehen.

Pinneberg | Die Pinneberger Innenstadt bekommt ein neues Gesicht. Ein wesentliches Ziel der Stadterneuerung ist dabei die Erschließung neuer Einzelhandels- und Gewerbeflächen durch den Bau der nicht überdachten Fußgängerzone Ebertpassage. Doch dieses Entree in der Mitte wird in diesem Jahr nicht gebaut.

Grund: Kiel fährt Pinneberg in die Parade und teilte der Verwaltung jüngst mit, dass die Fördermittelfreigabe erst erfolgen könne, wenn die neu zu gestaltenden Flächen sich entweder im Eigentum oder vollständig im Besitz der Stadt befinden und ein Eigentumsübergang unmittelbar bevorsteht. Außerdem bemängelt das Ministerium, dass es Abweichungen zwischen dem Rahmenplan von 2013 und dem B-Plan von 2014 und dem aktuellen Antrag gibt. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um die Darstellung der Rampen der vorhandenen Tiefgaragen als private Flächen, die Lage der Bäume und die Breite der vorhandenen Gasse zwischen Ebertpassage und Dingstätte. Der Antrag auf Fördermittel wurde bereits im Mai 2015 gestellt. Längst sollte mit dem Bau begonnen werden.

Was sagt die Verwaltung? „Eine Teilumlegung für den Bereich des ersten Bauabschnittes wird aktuell
vorbereitet“, berichtet Klaus Krämer vom Pinneberger Bauamt auf Anfrage unserer Zeitung. Die Verwaltung geht davon aus, dass sie noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. „Außerdem stimmen wir mit Kiel die Planungen im Detail ab“, so Krämer. Vorbehaltlich einer daran anschließenden Freigabe der Fördermittel könnte dann Anfang 2018 mit dem Bau der Ebertpassage begonnen werden.

Die Ebertpassage ist sozusagen die Erweiterung der Rathauspassage und der Fußgängerzone. Sie verläuft dann an dem neuen Gebäude der Volksbank Pinneberg-Elmshorn mit der Bäckerei Junge vorbei in Richtung neues Parkhaus und dem Parkplatz bei Kunstmann. Sie soll auch den Kreuzungsbereich Untere Dingstätte, kleine Elmshorner Straße und Schauenburger Straße erschließen. Die Kosten für die Gestaltung der Ebertpassage belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes. Ein Drittel der Summe muss die Stadt Pinneberg indes selbst aufbringen.

Dass diese Verzögerungen keinen Einfluss auf die Umgestaltung der Bismarckstraße zur Fußgängerzone haben, betonte Krämer auf Anfrage. Der damit einhergehende Umzug des Sonnabendmarktes von der Elmshorner Straße in die Mitte soll noch – wie geplant– in diesem Jahr realisiert werden.

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erstellt am 18.Mär.2017 | 16:07 Uhr

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