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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 01:29 Uhr

Gefahr von oben : Dringender Appell der Gemeinde Rellingen: Weg mit Totholz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Anwohner ganzer Straßenzüge werden in die Pflicht genommen, sogenanntes Totholz aus Bäumen in Privatbesitz zu entfernen.

Rellingen | Die Baumschulengemeinde Rellingen: eine Idylle? Laut Verwaltung besteht daran kein Zweifel. Fakt ist: Im Bereich der Gemeinde Rellingen befinden sich noch zahlreiche Knicks, die die Straßen säumen. Die Knicks sind größtenteils im Privatbesitz. Doch aktuell werden die Bürger in die Pflicht genommen: Anwohner ganzer Straßenzüge werden in die Pflicht genommen, sogenanntes Totholz aus Bäumen in Privatbesitz zu entfernen.

„Nicht nur an den Bäumen, sondern auch an Einzelbäumen wird häufig Totholz festgestellt, welches den Straßenverkehr und die Benutzer der Gehwege (=Schulwege!) gefährdet“, heißt es in der Stellungnahme aus dem Rathaus. Und wird im gleichen Atemzug konkret: „Zusätzlich zu den vielen anderen Grundstückseigentümerpflichten ist das Entfernen des Totholzes eine weitere sehr aufwendige, teilweise kostenintensive Maßnahme, die aber dem eigenen Interesse des Eigentümers dient.“ Denn: „Dieser haftet unter anderem auch für Schäden, die von den Bäumen auf seinem Grundstück ausgehen.“

Um die Dringlichkeit zu verdeutlichen, wird ein entsprechendes Szenario formuliert: „Stellen Sie sich vor, der armdicke tote Ast Ihrer Eiche fällt einfach so – dazu bedarf es keines Sturmes – auf den Kopf eines Kleinkindes oder auf ein Kind in einem Kinderwagen. Wie geht man damit um, wenn man weiß, dass eigene vernachlässigte Pflichten zur gesundheitlichen Schädigung eines unschuldigen anderen Menschen geführt haben?“

Betroffen sind Eigentümer von Knicks und Einzelbäumen, insbesondere im Bereich der Kellerstraße, Hempbergstraße, An der Blockhütte, dem Moorkampsweg und am Hasloegen: „Wir bitten im eigenen Interesse um eine Kontrolle der Bäume an den Straßen- und Wegerändern sowie gegebenenfalls um die umgehende Entfernung des Totholzes.“

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erstellt am 11.Aug.2016 | 16:30 Uhr

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