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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 15:17 Uhr

Diskussion: Planer ohne Leidenschaft

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neujahrsempfang Orga-Team macht doch weiter

Bereits während der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur der Gemeinde Hasloh im Juli dieses Jahres kündigten Beate Haines (SPD) und Astrid Schacht (SPD) an, dass sie in Zukunft die Planungen für den Neujahrsempfang nicht mehr übernehmen werden. Eine Lösung für die Organisation sollte während der Sommerferien innerhalb der Fraktionen besprochen werden.

Damit taten sich die Ausschussmitglieder jedoch während ihrer jüngsten Sitzung schwer. Lediglich Petra Stapelfeld (FDP) konnte einen Vorschlag in die Runde werfen: „Da es ein Bürgerempfang ist, würden wir es dem Bürgermeister übergeben.“

Dieser Vorschlag stieß jedoch nicht auf die Zustimmung der anderen Ausschussmitglieder und auch unter den Gästen der Sitzung, darunter Gemeinderatsmitglieder, die nicht im Ausschuss sind, machte sich Unmut breit. „Das kann doch wohl nicht sein, dass der Bürgermeister das machen soll“, beschwerte sich Hans-Joachim Weidtmann (SPD) lautstark. Es könne doch nicht sein, dass dies der einzige Lösungsvorschlag sei.

Von Seiten der SPD und der CDU kamen jedoch keine weiteren Vorschläge. Auf einen Termin konnten sich die Ausschussmitglieder immerhin bereits während der Sitzung im Juli einigen: Es wird der 15. Januar 2017 sein.

Am Ende erklärte sich Haines nach einigem Hin und Her doch wieder dazu bereit, die Organisation für den Empfang zusammen mit Schacht zu übernehmen. „Es wird aber bei weitem nicht so leidenschaftlich, wie wir es in den vorigen Jahren gemacht haben“, betonte Haines. Diese Entscheidung habe sie getroffen, weil sie niemanden hängen lassen wolle.


Nächste Feier im Gasthaus?


„Wir werden uns sparsam darum kümmern“, sagte sie weiter. Während sie sich in den vergangenen Jahren immer wieder Neuerungen für die Veranstaltung überlegt habe, wolle Haines im nächsten Jahr einen klassischen Empfang planen. „Vielleicht machen wir es im Landhaus Schadendorf. Wir werden mal sehen“, kündigte sie an. Die Beweggründe von Haines und Schacht, die Organisation der Veranstaltung aufzugeben, waren zahlreiche kritische Äußerungen der Besucher. „Es macht bei so viel Gemecker einfach irgendwann keinen Spaß mehr“, erklärte Haines. Sie plant gemeinsam mit Schacht seit acht Jahren den Neujahrsempfang.

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