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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 08:09 Uhr

Ortsverein : Die SPD Hasloh wählt neuen Vorstand

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neubürger Jens Lehmann steht ab sofort an der Spitze. Stellvertreter ist der Fraktionsvorsitzende Gunnar Schacht.

Hasloh | Sechs Jahre lang stand Wolfgang Kruse an der Spitze des Hasloher Ortsvereins der Sozialdemokraten. Während der jüngsten Vorstandswahlen trat er nicht wieder für den Posten an. Als Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig Jens Lehmann (49).

„Ich danke Wolfgang Kruse für seine langjährige Tätigkeit und freue mich jetzt besonders auf die Zusammenarbeit und Ideen unserer sehr aktiven Mitglieder im neu zusammengestellten Vorstand, in der Fraktion und mit unserem Bürgermeister Bernhard Brummund“, bedankte sich Lehmann bei seinem Vorgänger nach der Wahl.

Der Außenhandelskaufmann zog 2014 mit Frau und Sohn von Eimsbüttel in die „Neue Mitte“. „Ein ehemaliger Nachbar aus Eimsbüttel war vor mir nach Hasloh gezogen und gab mir den Tipp, als die Grundstücke für die ,Neue Mitte‘ ausgeschrieben wurden“, erklärte Lehmann im Gespräch mit dieser Zeitung.

Bei der Wahl seines Wohnorts hätten die Kriterien der guten Erreichbarkeit und der Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr, um zur Arbeit nach Altona zu fahren, wesentlich zur Entscheidung für Hasloh beigetragen. Auch Schule und Nahversorgung seien vorhanden. „Außerdem gibt es einen Waldkindergarten, dort ist mein fast fünfjähriger Sohn jetzt“, sagte Lehmann weiter.

Parteipolitisch blickt der 49-Jährige auf stolze 34 Jahre SPD-Mitgliedschaft zurück. Schon früh engagierte sich Lehmann, war unter anderem im Landesvorstand der Jusos und in verschiedenen Ämtern zuletzt im Eimsbütteler Distriktvorstand aktiv. Thematisch ist er insbesondere in umweltpolitischen Themen fit.

Um die Partei kümmern

In Hasloh will sich Lehmann in erster Linie um die Parteiarbeit kümmern. „Für die nächsten Monate gibt es mit der Sanierung und der Umwandlung der Grundschule zur Offenen Ganztagsschule, der Vorplanung für den zweiten Bauabschnitt der ,Neuen Mitte‘ und der Verkehrssituation im Dorf schon wichtige Themen, die wir voranbringen wollen. Wir bemühen uns außerdem um eine bessere Vernetzung mit den Nachbarorten“, kündigte Lehmann an. Außerdem sollen weitere Info-Abende für Bürger angeboten werden – wie zuletzt das Gespräch mit Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer zum A  7-Ausbau und der S-Bahnlinie 21.

Lehmann zur Seite stehen dabei Gunnar Schacht als stellvertretender Vorsitzender sowie Dorit Weidtmann, Michelle Kossel, Günther Ewert und Jens Schwarzer als Mitglieder des erweiterten Vorstands. Kassiererin bleibt Hedi Lürich.

Gunnar Schacht zog während der Versammlung eine politische Bilanz der vergangenen zwölf Monate. Die Entwicklung der „Neuen Mitte“ mit dem jetzt gesicherten Neubau der Kirche und dem altersgerechten Wohnen sowie die Entscheidung für die Sanierung der Grundschule inklusive des Landeszuschusses von 750  000 Euro gehörten für ihn zu den politischen Höhepunkten, sagte Schacht. „Und dazu haben die Hasloher SPD und Bürgermeister Bernhard Brummund entscheidende Beiträge geleistet“, lobte er.

Traditionell engagierten sich im Hasloher Ortsverein und der SPD-Gemeinderatsfraktion auch einige Nichtmitglieder, berichtete Schacht. „Knowhow und Lust, sich für Hasloh zu engagieren, sind uns im Zweifel wichtiger als ein Parteibuch“, betonte er. Weitere Mitstreiter seien willkommen.

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erstellt am 29.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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