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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 13:23 Uhr

Die Kunden sind sauer : Die Post in Pinneberg ist immer wieder dicht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Lange Schlangen und unregelmäßige Öffnungszeiten in Pinneberg. Betroffene Kunden sind verärgert.

Pinneberg | Schnell Briefmarken kaufen, ein Päckchen aufgeben oder eine Sendung abholen – wer dies aktuell in der Pinneberger Postfiliale an der Friedrich-Ebert-Straße tun möchte, muss Glück haben. Gestern öffnete die Filiale anderthalb Stunden später als geplant, und auch in der vergangenen Woche standen Kunden  am Dienstag, Mittwoch und Freitag immer wieder vor verschlossener Tür. Frust pur.

„Aktuell verzeichnen wir einen unerwartet hohen Krankenstand“, teilte Ralf Palm, Sprecher der Postbank, die die Filiale betreibt, auf Anfrage mit. Dadurch könne es zu kurzfristigen Schließungen kommen. Am Freitag bedeutete dies, dass die Filiale nachmittags eine Stunde geschlossen war. „Das ist ein Dauerzustand. Früher gab es mehrere Filialen in Pinneberg. Jetzt sind nur noch wenige Mitarbeiter da“, sagte Dietmar Rußbüldt aus Pinneberg, der gestern Mittag eine Buchsendung zurückschicken wollte. Vor ihm warteten 20 Kunden. Rußbüldt wich schließlich auf die Filiale in Halstenbek aus. Und auch die Pinnebergerin Annemette Beyer gab schnell auf, als sie die Wartenden sah. „Für langes Schlangestehen habe ich keine Zeit“, sagte sie.

 Die Postbank bemühe sich darum, Kollegen von anderen Filialen als Aushilfe einzusetzen, dies sei jedoch nur begrenzt möglich. „Wir können ja nicht als Konsequenz eine andere Filiale schließen“, so Palm. Man sei sich jedoch der Lage bewusst.

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erstellt am 12.Jul.2016 | 14:30 Uhr

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