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Pinneberger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 01:27 Uhr

Bunte Fassade und Kräutergarten : Die Kinder der Kita Bickbargen entwickeln Ideen für ihr neues Domizil

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neubau in Halstenbek: Der Einzug soll im Sommer 2017 neben dem Gymnasium stattfinden.

Halstenbek | An Selbstbewusstsein mangelt es den Kindern der Kita Bickbargen keinesfalls. Die Fassade ihrer neuen Kita – Fertigstellung im Sommer 2017 auf dem Ex-Interimsparkplatz des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums – soll bunt und kess sein. Der amerikanische Action-Painter Jackson Pollock (1912-1956) lässt grüßen. Da dürfte Halstenbeks Ortsjugendpflegerin Daniela Spitzar, selbst Künstlerin, Spuren hinterlassen haben. Aber letztendlich trägt das Projekt „Kita-Kinder wollen mitgestalten“ die Handschrift des kreativen Nachwuchses.

Zur Erinnerung: Der etwa 2,8 Millionen Euro teure Neubau – Start voraussichtlich in diesem Monat – ist seit dem 25. September 2015 beschlossene Sache. „Aufgrund der steigenden Nachfrage sowie des Rechtsanspruchs sowohl im Krippen- als auch im Elementarbereich“ sei eine zusätzliche sechsgruppige Kita am Bickbargen zu bauen, lautete die Abstimmungsvorlage, die Dagmar Klinck, Verantwortliche in der Verwaltung für Kita-Fragen, vorgelegt hatte. Geplant ist eine Einrichtung für insgesamt 100 Kinder, nord-östlich der Straße Bickbargen. Auf einem etwa 5518 Quadratmeter großen Grundstück. Mit einer geschlossenen Bauhülle vor Winterbeginn wird fest kalkuliert.

Das eingeschossige Gebäude soll auf 1000 Quadratmeter Grundfläche in einer Dreiecksform errichtet werden. In dem Komplex werden künftig Kinder in zwei Elementar- und Hortgruppen mit je 20 Plätzen integriert. Hinzu kommen zwei Elementargruppen mit jeweils 20 Plätzen und zwei Krippengruppen mit je zehn Plätzen. Jährliche Folgekosten wie Personal in Höhe von etwa 770.000 Euro für eine sechsgruppige Einrichtung können zurzeit nur geschätzt werden.

Hintergrund für den Neubau ist auch, dass sich die boomende Grundschule Bickbargen – ab Schuljahr 2017/18 wird durchgängig vierzügig unterrichtet – auf die Kita-Räume ausbreiten muss. Kita-Chefin Manuela Marten, Ortsjugendpflegerin Spitzar und Pädagogin Farida Mohamed Ali sind nach der Projektwoche stolz auf die Kleinen. Ob Blumenwiese, Kräutergarten, Baumhaus, Handballfeld, Reck und Schaukel: Es soll an nichts fehlen. Die Politiker dürften die Wünsche gehört haben.
 

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erstellt am 09.Aug.2016 | 17:00 Uhr

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