zur Navigation springen

Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 17:49 Uhr

Kummerfelder : Die Gemeinde stellt den neuen Bauhof vor

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Premiere in Kummerfeld - die Anwohner nutzen den „Tag der offenen Tür“ um sich mit der neuen Einrichtung vertraut zu machen.

Kummerfeld | Die Schlange an der Absperrung zum Hubwagen auf dem Kummerfelder Bauhof ist am Sonnabend fast minütlich angestiegen. Kinder und Erwachsene wollten die einmalige Chance nutzen, ihr Kummerfeld aus luftiger Höhe zu sehen. „Das geht bis zu 30 Meter hoch und die meisten Besucher wollen auch bis nach ganz oben“, sagte Thomas Förthmann, Mitarbeiter des Bauhofs, der den Hubwagen steuerte. Doch auch wer Höhenangst hatte, kam beim Besuch auf seine Kosten.

Eine Hüpfburg, Minibagger zum Selbststeuern und zahlreiche Spiele hatten die Mitarbeiter zum halbjährigen Bestehen des Bauhofs in der Prisdorfer Straße vorbereitet. „Da die Übergabe der Halle im vergangenen Jahr im kleinen Rahmen stattfand, haben wir uns schon damals überlegt, ein Fest für die ganze Familie auszurichten“, sagte Förthmann. Zahlreiche Firmen aus Kummerfeld halfen dabei und spendeten unter anderem Getränke, Würstchen und Kuchen, so dass alles kostenlos an die Besucher verteilt wurde – und diese strömten den ganzen Tag lang eifrig auf das neue Gelände. „Wir hatten mit 300 bis 350 Leuten gerechnet. Wir hatten am frühen Nachmittag schon weit über 400. Das ist richtig klasse“, freute sich Förthmann.

„Wir sind sehr zufrieden“, resümierte Bürgermeisterin Erika Koll (SPD) und erläuterte: „Was die Bauhofmitarbeiter sich für die Erwachsenen und Kinder als Programm ausgedacht haben, ist klasse und das Wetter spielt auch super mit.“ Ob es eine Wiederholung im kommenden Jahr geben wird, ließ die Verwaltungschefin noch offen.

Die Planungen zogen sich über Jahre. Im vergangenen November wurde er dann eingeweiht: der neue Bauhof an der Prisdorfer Straße in Kummerfeld. Im Gespräch war ursprünglich  ein gemeinsamer Bauhof mit der Gemeinde Prisdorf, dieser wurde aber letztlich nicht realisiert, da die Nachbarkommune kein Interesse mehr hatte. Das hatte Bürgermeisterin Erika Koll (SPD) während der Eröffnung erläutert. Für den Neubau investierte die Gemeinde fast 690.000 Euro. Etwa 650 Quadratmeter Grundfläche hat das Bauhofgebäude, das Areal ist insgesamt 3300 Quadratmeter groß. An einem Neubau führte kein Weg vorbei: Die Gewerbeaufsicht des Landesamts für Gesundheit und Arbeitssicherheit als auch die Unfallkasse Nord hatte die Gemeinde dafür kritisert, nicht die Vorgaben zu erfüllen. Die Kommune hatte nach und nach mehrere Hallen angemietet. Der Sozialraum war klein.
Karte
zur Startseite

von
erstellt am 24.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen