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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 07:58 Uhr

Der nächste Akt : Die Ernst-Paasch-Halle in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fördergelder wurden erneut beantragt. Außenstelle JBS auch unter Denkmalschutz.

Pinneberg | Vielleicht hat sie der eine oder andere Bürger gesehen: die Mitarbeiter vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. Am Montag ging sie zu Fuß durch Pinneberg. Auf der Suche nach Häusern und Gebäuden, die ihrer Ansicht nach unter Denkmalschutz stehen sollten. Wie berichtet, fiel das Auge der Expertin auf die Ernst-Paasch-Halle und die Außenstelle der Johannes-Brahms-Schule (JBS) an der Lindenstraße: Beide altehrwürdigen Gebäude wurden in die Liste der Kulturdenkmale des Landes aufgenommen.

„Auf die Unterschutzstellung haben wir als Stadt keinen Einfluss“, sagte gestern Sprecher Marc Trampe auf Anfrage. Im Umweltausschuss am Dienstagabend zog Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) bereits ein Fazit, das sinngemäß lautete: „Es wird nicht billiger.“ Die Erklärung dafür teilte die Verwaltung auch mit: „Die Unterschutzstellung bedeutet, dass zukünftig alle Veränderungen an der Ernst-Paasch-Halle mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises abgestimmt beziehungsweise genehmigt werden müssen.“ Die Folgen: Die Planungskosten für die von der Politik bereits beschlossene Umwandlung der ehemaligen Sporthalle in ein Kulturzentrum steigen. 25.000 Euro sind in den Haushalt eingestellt worden.

Doch das ist erst der Anfang. Allein wird die Stadt den nötigen Umbau der Paasch-Halle, die von den Theaterleuten genutzt wird, nicht wuppen können. Ein Antrag auf Fördergelder vom Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ wurde abgelehnt. Nun versucht es die Stadt erneut: Über die Commerzbank-Stiftung soll Geld generiert werden. Steinberg hofft auf einen positiven Bescheid.

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erstellt am 28.Apr.2016 | 14:00 Uhr

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