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Pinneberger Tageblatt

20. Januar 2017 | 02:41 Uhr

30.000 Viewer im Netz : Die Billardwelt schaut auf Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Welt- und Europameister spielen um den Sieg bei den „Beckmann/Longoni Open 2016“. Mehr als 30.000 Zuschauer verfolgen die Veranstaltung via Internet.

Pinneberg | Die Billardwelt schaute am Wochenende nach Pinneberg. Das Vereinsheim des Pinneberger Billard Vereins (PBV) war zur Finalrunde der „Beckmann/Longoni Open 2016“ komplett gefüllt. Jeder Besucher versuchte, einen Blick auf die Spiele der besten Spieler der Welt zu erhaschen. „Das ist der Hammer“, sagte Thomas Lindloff vom PBV, verantwortlich für die Organisation des mit 360 Teilnehmern größten Billardturniers Europas. „Am Sonnabend haben uns die Besucher und Spieler komplett leer gekauft. Wir hatten keine Getränke mehr. Selbst der Kühlwagen war leer“, erläuterte er. Gestern war es zum Finaltag nicht weniger voll.

Organisator Thomas Lindloff moderierte für die Besucher im Vereinsheim des Pinneberger Billard Vereins (PBV).
Organisator Thomas Lindloff moderierte für die Besucher im Vereinsheim des Pinneberger Billard Vereins (PBV). Foto: Fröhlig

„Das ist ein Paradebeispiel, wie Billardsport sein soll“, sagte Achim Gharbi, Organisator der German Tour, in deren Rahmen die Veranstaltung in Pinneberg als eines der zehn Master-Events ausgetragen wurde. „Es sind wirklich alle hierher gekommen, um bei uns zu spielen“, freute sich Lindloff. Drei Welt- und Ex-Weltmeister sowie zahlreiche Europameister kämpften an den Spieltischen um den mit 4000 Euro dotierten Gesamtsieg. Insgesamt wurden 22.800 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.

 

Im improvisierten TV-Studio kommentierten Jochen Maurer, die Stimme des deutschen Billards, und Ina Kaplan, beste Deutsche Billard-Spielerin, die Partien für die weltweite Fangemeinde. Immer wieder wurden sie von den Topspielern unterstützt. „In Pinneberg machen wir es erstmals in diesem Umfang“, sagte Gharbi.

Drei Spiele wurden immer parallel übertragen und eins entsprechend kommentiert. Mehr als 30.000 Zuschauer verfolgten die Spiele live vor ihrem Rechner oder Smartphone. „Vergangene Woche in Dresden hatten wir 29.000 Zuschauer. Das war Rekord, aber den toppen wir diesmal“, freute sich Gharbi. „Der Billardsport boomt“, bilanzierte Lindloff.

Die Finalrunde wurde am Sonntag im Vereinsheim des PBV ausgetragen. Bei der Vorrunde bekamen die Pinneberger Unterstützung aus der Region. „Der ganze Norden ist an dem Turnier beteiligt. Mehr als 100 Helfer sind an acht Locations im Einsatz“, erläuterte Lindloff. Am Sonnabend wurde parallel an 128 Billardtischen angestoßen.

Livestream: Jochen Maurer (v. l.), die Stimme des deutschen Billards, Ina Kaplan, die beste Deutsche Spielerin, und Achim Gharbi, Organisator der German Tour, kommentierten die Spiele für die Zuschauer weltweit.
Livestream: Jochen Maurer (v. l.), die Stimme des deutschen Billards, Ina Kaplan, die beste Deutsche Spielerin, und Achim Gharbi, Organisator der German Tour, kommentierten die Spiele für die Zuschauer weltweit. Foto: Fröhlig
 

„Das sollte uns einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde sichern“, sagte Lindloff. In den 8er-Gruppen spielten alle Spieler gegeneinander. „So steht jeder Spieler sieben, acht Stunden am Tisch – anders als beim KO-System“, erläuterte Lindloff. Er betonte das gemeinsame Ziel aller Helfer: „Wir wollen alle dafür sorgen, dass Billard bundes- und weltweit weiter publik wird.“

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erstellt am 05.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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