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Pinneberger Tageblatt

02. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Staustress in Halstenbek : Der Zebrastreifen der Schule an der Bek muss weichen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Bahnunterführung an Dockenhudener Chaussee ist wieder frei. Die Ursache für den Asphalteinbruch ungeklärt.

Halstenbek | Seit dem 28. August sorgte die Baustelle im Bereich der Bahnunterführung an der Halstenbeker Dockenhudener Chaussee – Landesstraße 104 (L104) – für erhitzte Gemüter. Die Sperrung einer Fahrspur sowie des Geh- und Radwegs – ramponiert durch Starkregen – brachte besonders die Eltern der Kinder der nahen Schule an der Bek auf Zinne. Doch seit Kurzem gilt wieder: freie Fahrt in beide Richtungen durch die Bahnunterführung. Vorerst.

Christopher Glatzer, zuständig für Allgemeine Bauverwaltung im Ressort Bauen und Umwelt, drückt auf die Euphoriebremse. „Die Ursache ist final nicht erforscht. Die freie Fahrt ist ein Provisorium. Die Untersuchung des maroden Untergrunds dauert an.“ Was bekannt ist: Wasser – drückendes und stehendes, wie es Glatzer nennt – hätte zu Aus- und Einbrüchen der sogenannten Asphalt-Verbinderschicht geführt.

In den zurückliegenden Wochen wurden mehrere Kernbohrungen zur Ursachenforschung vorgenommen. Ist eventuell das Flüsschen Ballerbek, das in diesem Bereich unterirdisch in Rohren verläuft, Grund des ganzen Übels? Auch solche Gedankenspiele werden in der Verwaltung vorgenommen. Was mit Sicherheit feststeht: Von unten drückte Wasser, das mittlerweile abgepumpt wurde, gegen die Fahrbahn. „Zu befürchten ist“, so Glatzer, „dass es bei erneuten schweren Regenfällen zu Schäden an der Fahrbahn kommen könnte.“

Vergangenheit: Die Unterführung ist wieder befahrbar.
Vergangenheit: Die Unterführung ist wieder befahrbar. Foto: Vogel
 

Fakt ist: Die Fahrbahn wurde auf Vordermann gebracht. Die obere Schicht wurde dafür sorgfältig abgefräst, anschließend ein neuer Asphalt aufgebracht. Was noch ansteht, ist die Beseitigung des Fußgängerüberwegs. Der Zebrastreifen im Baustellenbereich Bahnhofsstraße/Hartkirchener Chaussee sorgte dafür, dass die von Eltern und Schülern geforderte Verbesserung der Sicherheit bei Überquerung der Fahrbahn ermöglicht wurde. „Doch im Zusammenspiel mit der Ampel kann der Behelfszebrastreifen nicht bleiben“, führt Glatzer die Entscheidung zur Entfernung des gelbleuchtenden Zebrastreifens auf der Bahnhofstraße auf rechtliche Bedenken zurück.

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erstellt am 18.Okt.2016 | 16:15 Uhr

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