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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 11:20 Uhr

Henning Fuchs sagt Tschüss : Der Stadtwerkechef geht nach 28 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Etwa 150 Gäste standen an, um Henning Fuchs Dank zu sagen und ihm Glück zu wünschen.

Pinneberg | Eine riesige Halle ausstaffiert als Zelt: Im Mittelgang schob sich eine schier endlose Schlange von Gratulanten langsam vorwärts. Etwa 150 Gäste standen an, um Henning Fuchs Dank zu sagen und ihm Glück zu wünschen. Nach 28 Jahren an der Spitze der Pinneberger Stadtwerke tritt er in den Ruhestand und die große Beteiligung der Öffentlichkeit machte noch einmal den Respekt und die Wertschätzung deutlich, die Fuchs im Dienste der Stadt Pinneberg und ihrer Bürger erworben hat.

Selbstverständlich gab es Reden. Bürgermeisterin Urte Steinberg gab der „Ära Fuchs“ eine glanzvolle Bewertung. Chefs anderer Stadtwerke schlossen sich an, ebenso Kollegen aus Verbandsvorständen. Der Betriebsrat lobte die gute Zusammenarbeit und Fuchs-Nachfolger Sven Hanson stellte sich mit einer launigen Betrachtung vor. Stadtrat Herbert Hoffmann sorgte als Moderator für einen zügigen Ablauf.

Die Reden sollten kurz bleiben, denn er hatte noch ein tolles Programm in petto: Die Musical Company trat auf, danach die Pinneberger Bühnen, dann die Lateinformation der VfL-Tanzsportabteilung. Der „SummerJazz“ gab schon mal einen musikalischen Vorgeschmack. Dass alles gut zu hören und zu sehen war, ging auf das Konto des Forum Theaters, seiner Technik und seiner ehrenamtlichen Techniker.

Eine große Überraschung des Abends war die Zuschaltung von Aufsichtsratsmitglied Dietrich Drechsler, der zurzeit in Kanada weilt. Seine Glückwünsche kamen via Skype ins Stadtwerkezelt.

Fünf fragen zum Abschied

In fast drei Jahrzehnten häufen sich sicher viele Dinge an. Wie viele Kartons haben Sie gepackt?
Wenige, das meiste, was länger als zwei Jahre nicht angefasst war, kommt in den Müll.

Inwiefern hat sich das Geschäft in den vergangenen Jahren verändert?
Es hat sich total verändert, vom Monopol zum Energiewettbewerb. Leider auch mit sehr viel Bürokratie seitens der Bundesnetzagentur.

2011 haben Sie die Firma pinnau.com aus der Taufe gehoben. Ihre Ankündigung: Bis 2018 soll die Kreisstadt flächendeckend mit einem Glasfasernetz abgedeckt sein. Wird das erreicht?
Ende dieses Jahres sind wir schon bei 90 Prozent. Das genannte Ziel ist also keine große Hürde mehr.

Was haben Sie  Ihrem Nachfolger, Sven Hanson, mit auf den Weg gegeben?
Dass er diesen selber finden muss.

Was werden Sie ab nächste Woche täglich tun, statt zur Arbeit zu gehen?
Ich werde anfangen, eine Ruhestandsstrategie zu entwickeln. Die bisher sehr umfängliche Zeit in der Leitung der Stadtwerke Pinneberg muss ja irgendwie mit geeigneter Freizeitbetätigung gefüllt werden.

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erstellt am 29.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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