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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

Ellerbek : Der Sozialverband vereint die Generationen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die 20-jährige Anna Klasen übernimmt Vorsitz des Ellerbeker Ortsverbands. Mehrere Projekte in Planung. Anregungen und Ideen erwünscht.

Ellerbek | Während andernorts Vereine und Verbände händeringend nach Freiwilligen suchen, die sich ehrenamtlich engagieren, ist es dem Ellerbeker Ortsverband im Sozialverband Deutschland (SoVD) gelungen, junges Blut in die eigenen Reihen zu bringen: Die 20-jährige Rechtsanwaltsfachangestellte Anna Klasen hat während der jüngsten Jahreshauptversammlung den Vorsitz übernommen.

„Ich habe schon als kleines Mädchen auf Weihnachtsfeiern Blockflöte gespielt oder gesungen, deshalb kennen mich einige Vereinsmitglieder von klein auf“, berichtete Klasen. Je älter sie wurde, umso mehr unterstützte sie die Großeltern, die beide im Vorstand des Vereins mehr als 17 Jahre lang tätig waren.

„Vergangenes Jahr wurde mein Großvater sehr krank und war auf den SoVD angewiesen“, beschrieb Klasen ihre ganz persönliche Erfahrung. Ihren Aussagen zufolge habe der Verband sehr wertvolle Unterstützung geleistet. „Der Verband steht immer mit Rat und Tat zur Seite und hilft in schwierigen Situationen. Ich finde es wichtig, dass man eine Anlaufstelle hat, wo man Hilfe bekommt“, betonte die 20-Jährige.

Doch die Ära der Vorstandsarbeit war für den Großvater vorbei: „Aus gesundheitlichen Gründen stellte er sich nicht mehr zur Wahl“, erklärte Klasen. Als die Vereinsmitglieder sie als Vorsitzende vorgeschlagen hatten, habe sie nicht lang gezögert. „Wenn ich mich nicht bereit erklärt hätte, das Amt zu übernehmen, wäre der Ortsverein vermutlich aufgelöst oder von einem anderen Ortsverein übernommen worden“, erläuterte die neue Vorsitzende. Jetzt gehe es darum, Hand in Hand zu arbeiten, um das Fortbestehen zu sichern.

„Der SoVD bedeutet mit und meinen Großeltern sehr viel“, betonte Klasen. Die Verbundenheit der Familie ist im Vorstand sichtbar : „Wir sind etwas Besonderes, weil wir inzwischen aus drei Generationen bestehen: meine Oma, meine Tante, meine Mutter und ich“, sagte Klasen. Der Verband sei für sie ein Symbol der Gemeinschaft, deshalb plane sie, mehr mit den Mitgliedern zu unternehmen: „Eine Grillfeier und im August einen Ausflug – für Anregungen und Ideen bin ich jederzeit offen“, bot Klasen an. Auch den Kontakt zu anderen Gruppen wolle sie aufnehmen und pflegen.

20 Jahre: Marlene Maass, Karl-Heinz Maass. Zehn Jahre: Beate Dammann, Alfred Hartkorn, Gretchen Hartkorn, Regina Hartkorn, Anna Klasen, Finja Klasen, Olaf Klasen, Silvia Klasen, Wally Schmidt.
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erstellt am 26.Apr.2016 | 16:30 Uhr

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