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Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 02:58 Uhr

Sanierung in Hasloh : Der Pausenhof soll heute fertig sein

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Ein Besuch auf der Baustelle in Hasloh.

Hasloh | Noch liegen Berge von Sand und Erde auf dem Schulhof der Hasloher Peter-Lunding-Schule, stehen Container für Abfall auf dem Platz. „Bis Freitagabend wird der Hof so weit fertig sein, dass die Kinder ihn wieder nutzen können“, sagt Aysegül Yurtsever, die als Bauingenieurin für die Verwaltungsgemeinschaft die Projektleitung inne hat. Lediglich der Bereich hinter den Toilettencontainern bleibe – wie auch schon vor den Herbstferien – abgesperrt.

Auch die Abbrucharbeiten im Zwischenbau seien im Zeitplan. „Bislang haben wir noch keine bösen Überraschungen erlebt“, ist Yurtsever zufrieden. Von außen sei während des gesamten Umbaus die meiste Zeit nicht viel zu sehen. „Die Räume werden entkernt“, erklärte die Bauingenieurin. Dabei würde das Mauerwerk entfernt, bis nur noch die Holzkonstruktion übrig sei. „Zu beachten ist, dass wir wegen des Denkmalschutzes möglichst viel der Original-Materialien wiederverwenden sollen“, erläuterte sie.

Hermetisch abgeriegelt ist der Bereich der Sanitärräume, wo die Fliesen mitsamt dem asbesthaltigen Kleber entfernt werden: Die Bauarbeiter müssen Mund- und Augenschutz sowie weiße Ganzkörper-Anzüge tragen. „Sie müssen den Raum durch eine Schleuse betreten und die Luft im Raum wird wegen des Feinstaubs durch eine Absauganlage ständig ausgetauscht“, erläuterte Yurtsever. Bis Ende kommender Woche seien auch diese Arbeiten beendet.

Um das Gebäude herum wird bis Weihnachten gebuddelt: Nachdem die Erneuerung der Ab- und Schmutzwasserrohre auf dem Hof beendet ist, müssen die Leitungen am Haus entlang neu verlegt werden. „Die alten Rohre führen unter den Gebäuden durch und sind teilweise undicht“, berichtete Achim Dörrer, der für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zuständig ist. Sie unter dem Haus zu erneuern sei unmöglich – entfernt werden sie auch nicht. „Die bleiben wo sie sind“, sagte Dörrer. Insbesondere der Abfluss des Regenwassers, das vom Dach kommt, müsse gewährleistet sein. Um Überschwemmungen des Schulhofs zu vermeiden, stünden zwei große Tanks bereit. „Die besondere Schwierigkeit hier ist, dass wir die Erneuerung während des laufenden Betriebs der Schule umsetzen“, erklärte Dörrer. Bislang sei auch er mit der Umsetzung zufrieden.

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erstellt am 28.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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