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Pinneberger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 23:12 Uhr

Mats Hansen gewählt : Der Kreisjugendring hat einen neuen Vorsitzenden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich die Jugendbildungsstätte sehr gut entwickelt. Die Zahl der Übernachtungen in Jugendbildungsstätte ist gestiegen.

Kreis Pinneberg | „Heute ist ein denkwürdiger Tag“, sagte Andreas Dirbach bei der Eröffnung der Vollversammlung des Kreisjugendrings Pinneberg (KJR). Damit meinte der bisherige Vorsitzende nicht die Tatsache, dass er sich nicht wieder zur Wahl stellte, sondern dass die Mitgliederversammlung am Gründungstag des KJR vor 69 Jahren stattfand. „Das hatten wir noch nie, dass die Vollversammlung auf den Geburtstag fiel“, stellte Dirbach fest. Kreispräsident Burkhardt Tiemann (CDU) war der erste Gratulant und scherzte: „Mit 69 Jahren sind Sie ein ganz junger Verband, jünger als ich.“

Die Arbeit des KJR sei im vergangenen Jahr von den Themen Willkommenskultur und Flüchtlinge geprägt gewesen. „Ich mutmaße mal, dass es auch nicht im Dezember 2016 endet“, sagte Dirbach in seinem Jahresbericht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich die Jugendbildungsstätte sehr gut entwickelt. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zu 2014 von 10.705 auf 11  388. „Wir haben dabei spitzenmäßige Bewertungen“, stellte Dirbach zufrieden fest. Die Erwartungen an den Besuch in Barmstedt seien bei 94 Prozent der Besucher erfüllt oder sogar übertroffen worden. „Danke an Euch. Ihr macht das super“, wandte sich Dirbach an die zahlreichen ehrenamtlichen und 16 hauptamtlichen Mitarbeiter des KJR. „2015 wird aber auch als das Jahr hängenbleiben, in dem es das größte Spielefest im Kreis Pinneberg gab“, sagte der scheidende Vorsitzende mit Blick auf den Weltkindertag während „Appen musiziert“.

Trotz steigender Besucherzahlen verzeichnete Kassenwart Torsten Skau ein Defizit: „Wir haben ein leicht negatives Ergebnis, sind damit aber zufrieden.“ Der Anstieg der Personalkosten habe dazu geführt, dass die schwarze Null verpasst wurde. „Demnächst stehen die Budgetverhandlungen mit dem Kreis Pinneberg an. Da werden wir versuchen, Einnahmen und Ausgaben wieder in Einklang zu bringen“, sagte Skau. Seit 2005 seien die Zuschüsse auf gleichem Niveau – trotz Kostensteigerungen wie im Personalbereich. Das Thema griff auch Dirbach auf: „Ich habe zum Abschied eine Bitte: Entscheidungsträger, die für Projekte und Budgets verantwortlich sind, sollten sich die Arbeit des KJR und Jugendarbeit generell anschauen. Da hatte ich manchmal den Eindruck, dass man unsere Arbeit nicht wirklich kennt.“ Seine Bilanz nach vier Jahren: „Es war geil.“

Mit Mats Hansen wählten die Mitglieder quasi ein Eigengewächs des KJR. „Ich habe immer nur auf die Spaßseiten im Sommer geschaut und Ausflüge mitgemacht. Ich sehe mich in gewisser Weise als Eigengewächs des KJR“, sagte der 27-Jährige. Sein Ziel: Die Jugendbildungsstätte zu einem Ort machen, an dem die Besucher Spaß haben. „Das ist der wichtigste Punkte bei der Jugendarbeit: Spaß haben und vermitteln“, so Hansen. Sein Appell an die anwesenden Politiker aus Kreis- und Landesebene: „Jeder Euro mehr für den KJR ist gut angelegt.“

Caroline von Lowtzow, Kirchenkreisjugendwartin und Diakonin der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf, wurde als Nachfolgerin von Bianka Ewald gewählt, die ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende niedergelegt hatte. Auch Hans-Henning Vollborn von der Freiwilligen Feuerwehr Barmstedt schied aus dem Vorstand aus. Als sein Nachfolger als Beisitzer wurde Michael Sommer gewählt. Torsten Schnoor wurde als Beisitzer im Amt bestätigt. Lisa Dobutowitsch wurde als Verbandsvertreterin für den Ausschuss Aus- und Fortbildung gewählt. Uwe Peschmann wurde als Verbandsvertreter für den Ausschuss Jugendbildungsstätte wiedergewählt. Während der Vollversammlung wurde der Stamm „Digna Ochoa“ der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg aus Quickborn als außerordentliches Mitglied in den KJR aufgenommen.

>www.
kjr-pi.de


 

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