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Jahreshauptversammlung in Ellerbek : Der Heimatverein sucht weitere Helfer

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Arbeitsgruppen sollen den Vorstand entlasten.

Ellerbek | Der Seerosen-Teich, die alte Eiche, die Alte Schule in der Dorfstraße und das Biotop in der Kellerstraße – sie alle gehören zu „markanten Punkten“ der Gemeinde Ellerbek. Diese zu erkunden und zu sammeln, hat sich der Ellerbeker Heimatverein zur Aufgabe gemacht.

Erstmals veröffentlicht der Verein nun einen kompakten Flyer mit einer Karte der Gemeinde sowie interessanten Sehenswürdigkeiten. Während der Jahreshauptversammlung im Spiegelsaal am Rugenbergener Mühlenweg gab der Vorsitzende Heinz-Martin Timm bekannt, dass die Flyer in den nächsten Tagen an alle Ellerbeker Haushalte verteilt werden sollen.

Der Verein hat auch in diesem Jahr wieder einiges vor. Außer dem traditionellen Osterfeuer am Sonnabend, 15. April, am Rellinger Weg, ist auch eine Ausfahrt nach Friedrichstadt geplant. Vor Ort sind eine Grachtenfahrt sowie eine Stadtführung vorgesehen. „Dieses Mal übernimmt der Heimatverein die kompletten Kosten für die Reise und das Essen“, verkündete Gaby Kaizik die sich um die Planung der Ausfahrt kümmert. Mitglieder zahlen 30 Euro, Nicht-Mitglieder sind für 35 Euro dabei.

Die nun 159 Mitglieder – im vergangenen Jahr waren es noch 161 – können sich über ein dickes Plus in der Vereinskasse freuen. Besonders durch den Verkauf der Fotobücher der 550-Jahr-Feier der Gemeinde liegt der Kontostand inzwischen bei 11  085 Euro. Im Vorjahr waren es 7003 Euro.

Adventsfeier soll stimmungsvoller werden

Während es nach der vergangenen Adventsfeier von vielen Seiten Kritik hagelte, möchte der Heimatverein in diesem Jahr am 29. November für mehr Vorweihnachtsstimmung sorgen. „Vielen fehlten die Adventsdekoration und auch das gemeinsame Singen“, sagte Timm. Dies wolle der Verein in diesem Jahr wunschgemäß umsetzen. Auch ein Vortrag ist bereits geplant. Es soll um die Entstehung und Geschichte der sogenannten Ellerbeker Rinne gehen.

Der Vorstand des Ellerbeker Heimatvereins war sich einig: Schon ganz ordentlich, was bisher geschafft wurde, aber da geht noch mehr. „Wir könnten uns mehr Ausfahrten und Vorträge vorstellen“, sagte Beisitzer Martin Ramcke. Dafür sei jedoch die Mithilfe der Mitglieder gefragt. „Es wäre schön, wenn wir Sie ein bisschen mitnehmen könnten und nicht alles alleine machen müssten“, so sein Appell an die Anwesenden.

Zwar stand auf der Tagesordnung die Wahl eines Festausschusses, Ramcke schlug jedoch auch eine kleinteiligere Aufteilung in Arbeitsgruppen vor. „Wir sind darauf hingewiesen worden, alles schöner zu gestalten. Aber wir sind sieben Leute und wir schaffen nicht alles“, bestätigte auch Beisitzer Eckhard Grimm. Ideen und Anregungen seien erwünscht. Eine davon unterbreitete Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP): „Es lohnt sich, die umliegenden Museen zu besuchen. Sie reflektieren unsere Heimat.“ Eine Ausfahrt zu umliegenden Weihnachtsmärkten war ein weiterer Vorschlag aus den Reihen der etwa 40 anwesenden Mitglieder. Auch ein Besuch des Quickborner Himmelmoors wurde vorgeschlagen. Um diese Ideen jedoch realisieren zu können, werden weiterhin Helfer gesucht.

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erstellt am 13.Mär.2017 | 13:00 Uhr

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