zur Navigation springen

Pinneberger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 19:14 Uhr

Instandhaltung : Das Schwimmbad wird schick und frisch

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Anlage wird seit Mitte Oktober saniert. Der Betrieb für Gäste ist bis zum 20. November eingestellt.

Pinneberg | „Wir sind im Plan und ich bin guter Dinge, dass alles klappt“: In optimistischer Manier zeigte sich Birgit Vollmar, neue Chefin der Pinneberger Bäder, auf Anfrage unserer Zeitung bezüglich der Sanierungsarbeiten der Schwimmbäder. Seit dem 17. Oktober haben die Pinneberger Bäder geschlossen – der Grund: Instandhaltungsmaßnahmen.

Dabei handele es sich um notwendige Maßnahmen, sagt Vollmar. „Wir sanieren in dieser Zeit viele Sachen gleichzeitig. Es sind aber alles Maßnahmen, die der Besucher nicht direkt wahrnehmen wird oder nur bei genauem Hinsehen“, erläutert sie. So werden beispielsweise am Beckenrand und in den Becken einige Abdichtungen erneuert. Darüber hinaus stehen auch größere Maßnahmen für die Wasseraufbereitung an. „Wir erneuern teilweise die Verrohrung der Filteranlage, und an den Filterfüßen müssen wir auch Hand anlegen. Die Anlage ist zwar nicht kaputt, ist aber in die Jahre gekommen und muss überarbeitet werden“, führt die Chefin der Pinneberger Bäder aus. Auch an die Elektronik der Filteranlage müsse man ran, um sie zu sanieren, ergänzt sie.

Zwecks dieser Maßnahmen wurde das Wasser aus den Becken abgelassen. „Wir müssen ungehindert an die Anlagen heran. Daher sind die Becken leer“, so die Chefin.

Neben der technischen Aufbereitung kommt aber auch der ästhetische Aspekt nicht zu kurz: „Wir lassen durch einen Maler einige Schönheitsreparaturen machen , damit die Anlage wieder schick und frisch ist“, ergänzt sie. Noch seien die Handwerker überall in Gange. Wenn die Arbeiten fertig gestellt seien, stünde noch eine große Aufräum-und Reinigungsaktion an, bilanziert sie über die nächsten, anstehenden Schritte. Gut eine Woche vor der Wiedereröffnung am 21. November wird das Wasser ins Becken gelassen. „Wir brauchen etwa eine Woche, damit alle Becken wieder gefüllt und das Wasser auf angenehme 29 Grad aufgeheizt ist“, erläutert Vollmar.

Hat alles im Blick: Schwimmbadchefin Birgit Vollmar von den Stadtwerken Pinneberg.
Hat alles im Blick: Schwimmbadchefin Birgit Vollmar von den Stadtwerken Pinneberg. Foto: Marciniak
 

Für die Terminierungen auf die Herbstferien habe man sich bewusst entschieden: „Wir wollten die Außenbad-Saison noch mitnehmen und nicht das Bad im Sommer schon schließen“, erläutert Chefin Vollmar. Schließlich sollten auch die Kinder das kühle Nass auch während der warmen Monate genießen können, führt sie weiter aus. Ein weiterer Punkt sei auch der schulische Aspekt: „Dadurch, dass in den Herbstferien eh kein Unterricht ist, haben auch die Schulklassen weniger Schwimmunterricht-Ausfall.“ Auch im Hinblick auf die Vereine sei der Termin sinnvoll: „Während der Ferien sind auch sie nicht so aktiv wie sonst“, erläutert Vollmar weiter.

Über die Kosten der Sanierung wolle sie indes nicht sprechen. „Viele der Arbeiten richten sich nach dem Aufwand. So rechnen zum Beispiel die Schweißer, die im Moment viel machen, pro Stunde ab“, ergänzt die Leiterin der Pinneberger Bäder. Somit könne man erst am Ende der Arbeiten über vorläufige Gesamtkosten sprechen, sagt sie. Nichtsdestotrotz befinde man sich aber im Plan der Sanierungen.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 04.Nov.2016 | 16:15 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen