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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 00:19 Uhr

Das Schöne aus dem Kreis Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Baumschulland Pinneberg beteiligt sich an der Gestaltung der dritten schleswig-holsteinischen Landesgartenschau

Etwa 600  000 Besucher werden ab morgen auf dem Gelände der dritten Landesgartenschau Schleswig-Holsteins im ostholsteinischen Eutin erwartet. Bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober gibt es auf dem zirka 27 Hektar großen Areal, das in die fünf Bereiche Süduferpark, Bauhofareal, Schlossgarten, Stadtbucht und Seepark gegliedert ist, mehr als 1500 Veranstaltungen. Einer der Präsentatoren auf dem Gelände der Landesgartenschau ist das Pinneberger Baumschulland, das mit seinem dortigen Engagement auch für die eigene Region werben möchte.

So beteiligt sich das Pinneberger Baumschulland am Rhododendronhain (17) im Bereich Seepark. Der Hain ist laut Baumschulland-Chef Frank Schoppa (Foto) etwa 200 Quadratmeter groß und beherbergt zirka 90 Rhododendren aus einer Barmstedter Baumschule. „Zu sehen sind etwa moderne Sorten wie ‚Orange Flirt‘ und ‚Dolcemente‘“, gab Schoppa während der Baumschulsaisoneröffnung bekannt.

Ferner beteiligt sich das Pinneberger Baumschulland am etwa 380 Quadratmeter großen Obstgarten, der in zwölf Teilflächen gegliedert ist. „Es wurden mehr als 130 Obstgehölze in den unterschiedlichen Wuchsformen und Qualitäten angepflanzt, vom kleinen Busch bis zum hochstammigen Obstbaum, vom Wild-Obst bis zur hochwertigen Kulturform“, sagte Schoppa. Pultschilder werden die Besucher des Obstgartens über die Entstehung, die Einteilung und Bedeutung der Gehölze informieren. „Außerdem wird ein Flyer auf die Bezugsbaumschulen für Obst im Pinneberger Baumschulland verweisen und passende Ausflugstipps geben“, kündigte Schoppa an.


Tausende Rosen aus dem Kreis Pinneberg


Im Eingangsbereich, am Seeuferpark und in der Stadtbucht werden ferner Rosen gezeigt, unter anderem aus Klein-Offenseth Sparrieshoop, Uetersen und Holm. „Der neu entstandene Rosengarten im historischen Bauhof im Süduferpark wurde 2015 angelegt. Während die Rosenfläche im Eingangsbereich temporär ist, bleiben die restlichen Rosenanpflanzungen bestehen. In den Bereichen Stadtbucht und am historischen Bauhof wurden fast 2000 Rosen gepflanzt“, sagte Schoppa. Darüberhinaus seien in allen Arealen Rosen aus dem Kreis Pinneberg zu finden.

Die Landwirschaftskammer Schleswig-Holstein, der Versuchs- und Beratungsring Schleswig-Holstein und der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen, die alle drei ihren Sitz in Ellerhoop haben, beteiligen sich zudem am Klimawandelhain im Eingangsbereich. Dieser ist nach Veranstalterangaben etwa 1000 Quadratmeter groß und umfasst 39 Bäume in 20 Arten, die „hier exemplarisch für das im Rahmen der Europäischen Innovationsgemeinschaft geförderte Projekt ‚Klimawandel und Gehölzsortimente der Zukunft‘ stehen“, sagte der Baumschulland-Vorsitzende Schoppa. „Ziel des Projekts ist es, klimastresstolerante Stadtbaum-Arten an Echt-Standorten zu prüfen. Der Klimawandelhain lädt dazu ein, die Bäume kennenzulernen.“

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www.eutin-2016.de

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