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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 07:07 Uhr

„Darauf hat Pinneberg gewartet“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schulbausanierung Prüfstatik für Fassadensanierung an der THS liegt vor / Bauarbeiten sollen ab den Osterferien weitergehen

Auf dem Schreibtisch von Silkata Sahin-Adu, Leiterin des Kommunalen Servicebetriebs Pinneberg (KSP), liegt ein mit Unterlagen prall gefüllter Ordner. An die 200 Seiten sind es. Es ist die Prüfstatik für die Fassadensanierung an der Ost- und Westseite im Innenhof der Theodor-Heuss-Schule (THS) in Pinneberg.

„Darauf hat ganz Pinneberg gewartet“, sagt sie. „Ab den Osterferien wird an der Fassade weitergearbeitet“, informiert die Chefin des KSP. Es werde bis Ende 2017 Bautätigkeiten geben. Der Innenhof und die Fassadensanierung haben für sie Priorität.

Die Erneuerung der Fassade an der THS – immer wieder kam es bei den Arbeiten zu Unterbrechungen, zuletzt im Juni 2016. Dann benötigte der Statiker die Bestandsstatik aus der Bauphase der Heuss-Schule. Dieser warf bald das Handtuch. Der Statiker Thorsten Henning aus Pinneberg übernahm dann die umfangreichen Arbeiten– und beendete sie erfolgreich. „Er hat sich den Herausforderungen gestellt“, sagt Sahin-Adu. „Früher wurde eine Statik aufgestellt, aber weniger dokumentiert als heute“, sagt sie und zeigt auf alte Unterlagen, die voller Formeln sind.

Die neue Statik müsse nach heutigem Standard aufgestellt werden. Eine Mammutaufgabe, die der neue Experte zu bewältigen hatte: Fassadenteile wurden geöffnet, um zu überprüfen, ob das, was berechnet wurde, auch mit der gebauten Realität vor Ort übereinstimmt. „Teilweise ist das nicht so“, sagte Sahin-Adu.

„Der Statiker hat jede Schraube, jede Windlast, alle Träger und alle Anschlüsse durchgerechnet und nachgewiesen“, berichtet Sahin-Adu. Und auch überprüft: „Hält der Beton die vorgesehenen Verschraubungen für die Fassade aus?“

Sahin-Adu: „Im Bestand wurden die Altanschlüsse geöffnet und dokumentiert, um zu wissen: Müssen wir etwas verstärken, oder hält die Fassade so wie geplant an dem Altbestand? Dabei kam jedoch auch heraus: Es müssen Verstärkungen vorgenommen werden.“ Auch diese Arbeiten sollen in den Osterferien vorgenommen werden. Die Schulleitung sei bereits über die Zeitschiene informiert, so die KSP-Leiterin.

Und die Finanzierung? Es gebe Haushaltsreste aus 2015 und 2016 von etwa 900  000 Euro für die Fassadensanierung an der THS, so Sahin-Adu. Im aktuellen Haushalt 2017 sind rund 664  100 Euro für die Sanierung des Bauteils Nord und 150  000 Euro für die Projektsteuerung eingestellt worden.

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erstellt am 09.Nov.2016 | 16:10 Uhr

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