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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 15:44 Uhr

Buchstaben-Rallye und Bummel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Verkaufsoffener SonntagAttraktionen wie Lesung, Laternelauf und Modellauto-Rennen / Organisatoren und Kunden zufrieden

Hajo (7) und Lars (9) schauen auf ihren Zettel. Bei der Rallye beim gestrigen verkaufsoffenen Sonntag sind sie fündig geworden. Einige Geschäfte haben sie erfolgreich besucht. „Die Aufgabe ist dabei, gelöst zu werden“, freute sich Vater Kai Krohn. Das Buchstabenrätsel des Stadtmarketings sei eine „tolle Idee“. Mit seinen Söhnen schaute Krohn vorbei, um das Beschleunigungsrennen in der Rathauspassage zu beobachten.

Wie die Krohns strömten zahlreiche Besucher in die City, um einzukaufen, das Modellbauauto-Rennen zu verfolgen und am Laternenumzug teilzunehmen. Geschäftsleute wie Besucher bezeichneten die Veranstaltung als „sinnvoll“. „Für inhabergeführte Geschäfte ist der verkaufsoffene Sonntag extrem wichtig“, betonte Geschäftsführer Hermann Kunstmann (Foto). Mit dem herbstlichen Novemberwetter sei ein solches Angebot gut zu vereinbaren. Ähnlich äußerten sich die Geschäftsinhaberinnen vom „Bücherwurm“ Antje Schirmer und Jutta Wüpper vom Kinderladen „El Nino“. Schirmer freute sich, Menschen aus anderen Städten – wie beispielsweise Itzehoe – anzutreffen. Reni Hinkelmann betonte, gern beim „Bücherwurm“ zu stöbern. Sie habe sich auf den Weg begeben, um Walking-Schuhe zu kaufen. Doch im hiesigen Buchladen finde sie immer etwas – wie das mit einem Zollstock versehene Pasta-Buch für ihre Tochter. „Wenn man Kindern das Richtige in die Hand drückt, profitieren davon die Eltern“, sagte die Pinnebergerin.

Diverse Besucher freuten sich, den Autoren Joachim Frank live zu treffen. Er las aus seinem Buch „Weihnachtsgeheimnisse – 16 Geschichten zum Träumen, Erinnern und Schmunzeln“ vor.

Die Augenoptiker Florian und Daniela Motto lockten mit Rabatten auf Sonnenbrillen. Ihr individueller Weihnachtsschmuck findet sich seit gestern wieder im Geschäft. Florian Mott bezeichnete den Verkaufsoffenen Sonntag als „gute Aktion“. „Es ist wichtig, dass alle mitmachen“, betonte der Geschäftsinhaber.

Einige nutzten die Chance, die Pinneberg Gutscheine zu erstehen. Helma und Günter Grelck genossen ihren Bummel. Sie erstanden die neuen, für den bargeldlosen Zahlungsverkehr einsetzbaren Scheine. „Ich stärke gern die Wirtschaftsleute vor Ort“, so Günter Grelck.

Julia Kahnes und Jan Droste verzehrten am Ende ihres Bummels einen Crêpe vor der Drostei. „Wir gehen täglich in die Stadt, um vor Ort einzukaufen“, sagte Julia Kahnes. Sie traf damit den Nerv der von ihr gelösten Buchstaben-Rallye. Der Lösungssatz lautete: „Entdecken Sie mit uns die Stadt.“

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