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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 22:59 Uhr

Premiere : Bubble-Soccer und Stiefel-Staffel in Borstel-Hohenraden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Erste Dörferolympiade der Gemeinden Kummerfeld und Borstel-Hohenraden mit Superlativen. Für 2017 ist eine Neuauflage geplant.

Borstel-Hohenraden | „Kummerfeld, Kummerfeld“, schallte es von der einen Seite über den Sportplatz an der Quickborner Straße in Borstel-Hohenraden. Doch der verbale Konter ließ nicht lange auf sich warten. Ein nicht minder lautes „Bo-Ho, Bo-Ho“ sollte die eigenen Teams bei der ersten Dörferolympiade der Gemeinden Kummerfeld und Borstel-Hohenraden zu Bestleistungen pushen.

Dabei galt umso mehr der bekannte Spruch aus dem Fußballstadion: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint.“ Während die vier Mannschaften mit jeweils fünf Spielern aus Kummerfeld rote und orangene Trikots trugen, wetteiferten die Konkurrenten aus Borstel-Hohenraden in vier verschiedenen Blautönen um Wertungspunkte.

Vier Disziplinen mussten absolviert werden. Der größte Spaß für Besucher und Teilnehmer war direkt die erste: Bubble-Soccer. Die Mannschaften mussten Fußballspielen – mit der kleinen Einschränkung, von einem überdimensionalen aufgeblasenen, durchsichtigen Wasserball umgeben zu sein. Einzige Regel: Es gab Tore und Außenlinien. Bodychecks und Spieler, die rücklings im Ballon wie ein Maikäfer auf dem Rücken landen, waren ausdrücklich erwünscht. Nach dem schweißtreibenden Gekicke folgte die Abkühlung bei der Stiefel-Staffel. Möglichst wenig Wasser sollte beim Werfen der damit gefüllten Gummistiefel verloren gehen. Anschließend galt es, mit zwei Wassereimern über eine umgedrehte Schulbank zu balancieren.

Den offiziellen Abschluss bildete das Rundballenrollen über 50 Meter. „Wir haben uns aber noch etwas einfallen lassen“, sagte Martin Becker aus Kummerfeld, der zusammen mit Marcus Brandis die Idee zur ersten Dörfer-Olympiade hatte. Die 20-köpfigen Teams mussten im Tauziehen gegeneinander antreten. Zwei Siege in Folge brachten beim Best-of-Three die Wende und den Sieg für Kummerfeld.

„Wir hatten mit 300 Besuchern gerechnet. 350 sind mega“, freute sich Becker, der selbst in einem der Kummerfelder Teams antrat. Es soll im kommenden Jahr eine Neuauflage geben. „Wir wollen das als Serie aufzuziehen“, sagte Becker. Dann sollen Prisdorf und Tangstedt das Starterfeld ergänzen. Eine „Winter-Dörferolympiade“ werde es allerdings nicht geben. „Zwei solche Veranstaltungen sind trotz des tollen Teams, das im harten Kern aus sechs Personen bestand, nicht zu meistern“, war sich Becker nach einem langen Tag sicher.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 12:15 Uhr

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