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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 22:59 Uhr

Bloß keinen Druck aufbauen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Handball-Hamburg-LigaTuS Esingen und HTS/BW 96 Schenefeld schieben sich die Favoritenrolle zu

So heimlich still und leise mausern sich die Handballerinnen des TuS Esingen (Hamburg-Liga) zum Spitzenteam. Und sind somit auch so ziemlich die Einzigen von Esingens Spitzenhandballern, die momentan Erfolge generieren. Mit dem 25:20 (12:12) gegen die SG Hamburg-Nord ist das Team von Jan-Henning Himborn mit nun fünf Siegen bei nur einer Niederlage und einem Unentschieden schon Tabellendritter.

Und nun kommt es am Sonnabend (17.30 Uhr, Klaus-Groth-Straße) zum brisanten Duell mit der SG Halstenbek/Blau-Weiß 96 Schenefeld, die dank des 21:20 (11:7) gegen die HG Hamburg-Barmbek nach einem etwas verkorksten Saisonstart auch wieder im Aufwind sind. „Ich habe Esingen schon vor der Saison als einen Geheimfavoriten getippt“, stapelt SG HTS-Trainer Mirco Demel bewusst tief. Himborn selbst weist die Favoritenrolle weiter von sich: „Wir sind weiterhin im Umbruch.“ Den Aufschwung seines Teams nimmt er aber gern mit. „Das sieht gut aus, die Mannschaft zieht gut mit.“

Was Esingen stark macht diese Saison zeigte sich auch gegen die SG Hamburg-Nord: Aus einer kompakten Abwehr zieht der TuS ein ums andere Mal sein Tempospiel auf – und nutzt die sich bietenden Chancen konsequent. Mit Katharina Schmidt (8) und Anna-Cathleen Theel (5) hatte Himborn zudem auch auffällige Schützinnen im Kader.

Bei den Männern scheint sich der Meisterkampf auch nur noch zu einem Zweikampf zu entwickeln. Im Verfolgerduell verlor die SG Halstenbek/Blau-Weiß 96 Schenefeld mit 20:26 (12:12) gegen den TuS Aumühle/Wohltorf – und hat nun fünf Punkte Abstand zum jetzigen Tabellenzweiten. Und da sich auch der TSV Ellerbek beim 34:19 (16:8) gegen das Elmshorner HT keine Blöße gab, werden beide Teams den direkten Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein wohl unter sich ausmachen. „Glückwunsch an Aumühle, wir hatten nicht die richtigen Mittel“, so SG HTS-Coach Frank Unterspann. „Sie sind jetzt einziger ernsthafter Verfolger des TSV Ellerbek.“ Besonders im Angriff fand die HTS kein Mittel gegen engagiert spielende Hamburger. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, so Unterspann, der nun um die „goldene Ananas“ und Platz drei in der Tabelle spielt.

TuS Esingen II hat indes die Abstiegszone verlassen. Die 25:30-Heimniederlage gegen den Altrahlstedter MTV Hamburg wurde vom Hamburger Handball-Verband in einen kampflosen Sieg für die Tornescher umgewertet. Der Grund: Der AMTV setzte einen Spieler ein, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand.

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erstellt am 25.Nov.2016 | 12:52 Uhr

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