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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 13:27 Uhr

Langeln : Benefizturnier zugunsten der Aktion Christophorus

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bei akzeptablen Wetterbedingungen bevölkerten bereits vor dem offiziellen Beginn viele Menschen den Veranstaltungsort.

Langeln | Das Wochenende stand in der Gemeinde Langeln im Zeichen der Benefizveranstaltung „Familienspaß und Reiten für den guten Zweck“ zugunsten der Quickborner Aktion Christophorus. Sie erlebte bereits ihre sechste Auflage und besitzt mittlerweile für viele aktive Pferdesportler unterschiedlichen Alters sowie für treue Zuschauer, die sich kein Event entgehen lassen, Kultstatus: Man muss einfach dabei gewesen sein.

Bei akzeptablen Wetterbedingungen bevölkerten bereits vor dem offiziellen Beginn viele Menschen den Veranstaltungsort, das Gestüt Hohenufer, um dort über das reizvolle Gelände zu spazieren und sich schon einmal ein wenig umzuschauen.

Das Programm, das an diesem Tag geboten wurde, lehnte sich eng an das der Vorjahre an und umfasste eine Reihe von Reit- und Fahrwettbewerben. Dazu gehörte eine Geländeorientierungsstrecke, Gehorsamsprüfungen sowie unterschiedliche Geschicklichkeitstests.

An den Start gingen 80 Teilnehmer jeden Alters, die ihre tierischen Partner, Ponys oder Pferde, für diese Ausscheidung gut vorbereitet hatten und darauf hofften, einen vorderen Platz zu belegen und einen Preis zu gewinnen.

Im Mittelpunkt des Interesses standen die Kutschen unterschiedlicher Art und Anspannung, die den Fahrwettbewerb bestritten. Wo immer sie auftauchten, zogen sie die Blicke der Zuschauer auf sich. Die Wettbewerbe, bei denen Kutscher unter anderem ihre Fahrkünste und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen mussten, wurden auf der Weide gegenüber des Gebäudetrakts ausgetragen.

Zuschauer fieberten bei den Turnieren mit

Außer einer Slalomstrecke gab es dort auch einen Galgen mit einem Ring, der vom zweiten „Mann“ auf der Kutsche in der Mitte getroffen werden musste. Dies war nicht so einfach, wie sich zeigte. Auch die Kinder und Jugendlichen, die sich der sportlichen Herausforderung stellten, konnten sich nicht über mangelndes Interesse der Zuschauer beklagen. In erster Linie aber waren es natürlich die Eltern, Geschwister und Freunde, die ihnen vom Rand des Turnierplatzes aus zusahen, sie anfeuerten und ihnen den Daumen drückten.

Außer spannenden, sportlichen Wettbewerben, bei denen sich die Partnerschaft von Mensch und Tier bewähren musste, wurde auch ein attraktives Rahmenprogramm für die jüngsten Gäste angeboten: Ponyreiten, Kutschfahrten und Schminken. Kluge Köpfe konnten zudem durch Lösen verschiedener Aufgaben rund um das Thema „Pferd und Gestüt“ einen Christophorus-Pferdepass erwerben. Mit einem Herbstausritt tags darauf endete das Wochenende auf dem Hof.

Die Aktion Christophorus, vom Rotary Club Quickborn gegründet und seit einigen Jahren bei der Diakonie angesiedelt, dient dazu, Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen einen Mentor zur Seite zu stellen. Diese helfen und unterstützen ehrenamtlich die jungen Menschen, um ihnen eine Perspektive für ihr Leben aufzuzeigen. Gleichzeitig können ältere Menschen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, so eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung erleben. Wer die Aktion Christophorus unterstützen möchte, kann sich mit dem Diakonischen Werk in Quickborn in Verbindung setzen.

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erstellt am 18.Okt.2016 | 17:00 Uhr

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