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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 19:19 Uhr

Arno Behnken ist der neue König

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Proklamation Zum zweiten Mal nach 1990 bester Schütze / Ziel zwölf Millimeter groß / Torben Fock neuer Jugendschützenkönig

„Das Halstenbeker Schützenfest wäre ohne Ihre Unterstützung nicht halb so toll“, sagte Günter Steffen, Vorsitzender des Halstenbeker Schützenvereins, bei der Eröffnung des Königsballs im Schützenzelt. Er bedankte sich bei den aktiven Helfern des 300 Mitglieder zählenden Vereins, den Bürgern sowie den Schützen benachbarter Vereine, die am Festumzug am Sonntag mitgewirkt hatten. „Es ist ein toller Anblick, wenn die großen Umzüge durch die Gemeinde ziehen“, sagte Steffen. Am Freitag waren mehr als 1000 Bürger beim Fackel- und Laternenumzug zum Auftakt des viertägigen Schützenfestes durch die Gemeinde mitgelaufen.

Ein besonderer Dank ging an den Musikzug Rellingen, der in diesem Jahr zum 40.        Mal das Halstenbeker Schützenfest begleitete. Auch beim Königsball führten die Musiker den Einmarsch der Halstenbeker Schützen an. Ein letztes Mal schritten Schützenkönigin Editha Steffen, ihr Mann Günter als Erster und ihre Tochter Angela als Zweiter Ritter die Reihen der Schützen ab. Dann mussten sie ihre Insignien ablegen. „Als es vor einem Jahr hieß, eine Familie übernimmt das Kommando, dachte ich: ,Das haben sie doch schon’“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Christian Godron. Schließlich seien Günter Steffen als Vorsitzender, Angela Steffen als Vereinswirtin und Editha Steffen als „Gute Seele“ immer für den Verein präsent. „Wir müssen unsere Tradition auch leben, um diese zu erhalten“, sagte Godron und hoffte, dass dies auch künftig von der neuen Königsrotte umgesetzt wird.

Zahlreiche Schützen hatten sich am Sonntag am Königsschuss versucht. Geschossen wurde auf eine verdeckte Scheibe mit Tierbild. „Unser Ehrenvorsitzender Karsten Sohrt hat einen Punkt auf die Scheibe gemalt, der getroffen werden muss“, erläuterte Günter Steffen und ergänzte: „Bei uns ist es ein echter Glücksschuss.“ Das Ziel lag im Radius von 13    Zentimetern vom Mittelpunkt entfernt und war zwölf Millimeter groß. Die Auswertung übernahmen Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos), Bürgervorsteher Otto Sajitz (CDU) und Yvonne Melcher, Schriftführerin der Halstenbeker Schützen.

„Unser neuer König war schon einmal König“, sagte Günter Steffen bei der Kür des Nachfolgers seiner Frau. Arno Behnken wurde nach 1990 zum zweiten Mal die Königswürde verliehen. An seiner Seite stehen während seiner Amtszeit Matthias Lindemann als erster und Karsten Sohrt als zweiter Ritter. „Der Zweite Ritter organisiert, was der Erste Ritter bestellt, und der König bezahlt“, scherzte Steffen über die Aufgaben.

Die Jugendrotte bilden Jugendschützenkönig Torben Fock, der erste Ritter Jan-Hendrik Zingelmann und der zweite Ritter Lennard Schröder. Den Seniorenpokal erhielt Dieter Steffen. Der Hermann-Ebers-Pokal ging an Christian Godron. Der neue erste Ritter Matthias Lindemann gewann zudem den Max-Ostermann-Pokal.

Nachdem die neue Königsrotte ihre Insignien erhalten und die Abordnungen der befreundeten Vereine aus dem Kreisgebiet gratuliert hatten, wurde die Tanzfläche für den Königsball offiziell freigegeben. Während im Zelt letztmals für dieses Jahr gefeiert wurde, verließen viele der Schausteller bereits den Festplatz.


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