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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 11:39 Uhr

Schulterschluss in Halstenbek : „Alle sollen sich bei uns wohlfühlen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Bruno Helms baut die SV HR einen Spielplatz. Am Wochenende Kreativmarkt.

Halstenbek | Der neue Spielplatz der Spielvereinigung Halstenbek-Rellingen (SV HR) ist fertig und schon sind die ersten Kinder da: Mohsen probiert Schaukel und Rutsche aus, Morteza hat einen Fußball mitgebracht, denn bolzen kann man auf dem Platz am Lütten Hall natürlich auch. Mit Farook war auch ein sportlich interessierter junger Mann dabei. SV  HR-Chef Hans Jürgen Stammer freute sich über die Besucher aus der Flüchtlingsunterkunft gegenüber: „Deren Bewohner sollen sich bei uns genauso wohl fühlen wie unsere Vereinsmitglieder und ihre Kinder“, macht er klar.

Schaukel und Wippe für den Nachwuchs gab es in dieser Ecke des Sportplatzes schon immer, aber sie waren in die Jahre gekommen, schließlich kaum noch benutzbar. „Hier geht es um Sicherheit, da wollen wir nichts riskieren“, begründet Stammer den Neubau. Im September fiel der Beschluss, dann machten sich die Vereinsmitglieder Hans Reck, Jürgen Wulf und Korle Kieser an die Arbeit. Einige Bäume mussten weichen. Der Rasen durfte bleiben. Neben dem Schaukelpferd und vor der Rutsche wurde Sicherheitsbelag installiert und jetzt steht dem Kindervergnügen nichts mehr im Wege.

„TÜV-geprüftes Spielgerät ist allerdings sehr teuer. Allein hätte der Verein das nicht stemmen können“, räumt Stammer ein. Das rief die Bürgerstiftung Bruno Helms auf den Plan. „Wir engagieren uns für die Bürger und das Gemeinwesen in unserer Region“ betonte Stiftungschefin Beate Büchner. Dass die neue Anlage auch Flüchtlingskindern zugutekommen soll, ist ihr dabei besonders wichtig, denn: „Unser Ziel ist eine Gemeinschaft, deren Menschen mehr füreinander einstehen“, so Büchner.

Zur Erreichung ihrer Ziele ist die Stiftung vor 13 Jahren mit einem Kapital-Grundstock von 150.000 Euro an den Start gegangen. Eingesetzt werden natürlich nur der Kapitalertrag sowie Einnahmen aus Veranstaltungen. „Eine ganz wichtige steht gerade bevor“, kündigte Büchner an: der siebente Kunst- und Kreativmarkt in der Ludwig-Meyn-Straße 15 an diesem Wochenende, 22. und 23. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr.

Auf 600 Quadratmetern bieten über 40 Aussteller aus ganz Nordeutschland Acrylbilder, Keramikkunst, Seidenblumenfloristik, Accessoires aus Filz und Seide, Hirsespelzenkissen, handgedrechselte Schreibgeräte, Fossilien, Lichtobjekte, Kartonagen, Tiffany-Glaskunst, Glasgravuren, Charakter-Bären, Gürtelschnallen, „die besondere Karte“, Lichterketten, Deko aus Filz, Hüte, Seifen, Vogelhäuser, variable Stirnbänder und Barockengel, Edelstahlgarten, Tischwäsche, Kissen, Taschen, Decken für Babys, Keramik, Stofftaschen, Porzellanmalerei, handgewebte Schals, Kreuzstickarbeiten, Accessoires aus Walkstoff, Schwedendeko an. Der Stiftung kommen die Standgebühren und die Eintrittsgelder zugute.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 14:15 Uhr

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