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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 03:28 Uhr

Abschied von der „Villa Kunterbunt“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kinderbetreuung Angebote werden zum Ende des Jahres eingestellt

16 Jahre lang gab es in Hasloh die „Villa Kunterbunt“, den Treffpunkt für Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern. Doch damit soll nun Schluss sein: Am 31. Dezember stellt der Verein seinen Betrieb im Mittelweg 4 ein.

Dies verkündete Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. „Es war ein sehr attraktives Angebot für die Gemeinde Kinder an Kitas zu gewöhnen“, sagte Brummund. Er bedauere die Entscheidung sehr, doch „es war offenbar nicht zu verhindern“.

Als Grund für die Schließung nennt Brummund die immer weiter gesunkene Nachfrage an dem Angebot. „Die Zeit ist darüber hinweg gegangen“, sagte der Bürgermeister.

Auch Claudia Jankowski bedauert die ihrer Meinung nach unausweichliche Entscheidung. „Es gab mehrere Gründe“, sagte sie. Außer der sinkenden Nachfrage seien auch die Räumlichkeiten ein Problem. „Die Gemeinde benötigt die Räume“, erklärte Jankowski im Gespräch mit unserer Zeitung.

Als weiteres großes Problem stellte sich die Suche nach einem neuen Vorstand heraus. „Bei der vergangenen Sitzung waren kaum Leute da, und wir konnten auch niemanden finden, der Posten übernehmen wollte“, sagte Jankowski.

Bis Ende dieses Jahres bietet die Villa Kunterbunt noch eine Eltern-Kind-Gruppe mittwochs von 9.30 bis 10.30 Uhr an. Auch das Eltern-Café, das alle 14 Tage angeboten wird bleibt bis zum 31. Dezember bestehen. Die Spielgruppe, die sich dienstags und freitags getroffen hat, wurde bereits aufgelöst.

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