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Süffiges Starkbier und Haxen : 53. Salvatorabend in der Appener Marseille-Kaserne

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Knapp 300 Gäste feiern in der Appener Marseille-Kaserne. Premiere für Kommandeur Oberst Skamel.

Appen | Als am 19. März 1965 im damaligen Fliegerhorst Uetersen der erste Salvator-Informations- und Herrenabend des Fluganwärterregiments mit 44 Gästen ausgerichtet wurde, war Oberst Michael Skamel noch gar nicht auf der Welt. Am vergangenen Wochenende begrüßte er als Kommandeur der Unteroffizierschule der Luftwaffe bei der 53. Auflage der Veranstaltung knapp 300 Besucher. „Dass es den Salvatorabend so lange gibt, verdanken wir unter anderem den Kommandeuren, der Vereinigung der Unteroffiziere, den Lehrgangsteilnehmern und nicht zuletzt den zahlreichen treuen Gästen“, betonte Skamel.

Gekommen waren Vertreter aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, aus der Wirtschaft, von Vereinen und Verbänden, der Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr sowie anderen Bereichen des öffentlichen Lebens im Kreisgebiet. Skamel begrüßte besonders den Gastredner des Abends, Generalmajor Christian Badia, der als Kommandeur des Europäischen Lufttransportkommandos im niederländischen Eindhoven über seine Aufgaben berichtete, sowie drei Offiziere der US Air Force aus Ramstein. Bevor das erste Fass mit dem süffigen Starkbier angestochen wurde, stellte der Oberst das Themenjahr der Unteroffizierschule vor, das den Titel „Wir leben Vielfalt“ trägt. Die Schule wolle Angebote unterbreiten, sich mit der Vielfalt in Bundeswehr und Gesellschaft zu befassen, unter anderem in der Veranstaltungsreihe „Appener Gespräche“. Dabei gehe es nicht nur um den Blickwinkel des Militärs, sondern auch um gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge.

Mit mahnenden Worten erinnerte Skamel daran, dass Krisen, Kriege und Konflikte nicht weit weg von den Toren Europas seien. „Der Terror ist sogar schon in unsere Länder getragen worden“, so der Kommandeur. Hinsichtlich der Situation im Osten gebe es „maßgeblichen Handlungsbedarf“. Die Bundeswehr müsse in Zukunft noch mehr in die Rolle einer der wichtigsten NATO-Armeen in Europa hineinwachsen.

Drei Schläge zum Fassanstich

Beim Fassanstich half Generalmajor Badia. Drei kurze Schläge mit dem Holzhammer − und der Gerstensaft floss in Strömen. In seinem Vortrag gab der Gast aus Eindhoven einen Einblick in die Aufgaben des Lufttransportkommandos, dem zurzeit sieben europäische Länder angehören. Jährlich würden 320 000 Passagiere sowie 20.000 Tonnen Material befördert. Das 2010 ins Leben gerufene Kommando transportiert Verletzte aus Krisengebieten und übernimmt Luftbetankungen. „Es ist ein Leuchtturmprojekt in Europa“, stellte Badia Generalmajor fest.

Zum geselligen Teil des Salvatorabends servierten Soldaten der Unteroffizierschule Schweinshaxen und Leberkäse mit Sauerkraut sowie Bier und Obstler. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Appen und der Musikzug Rosenstadt Uetersen.

Von einer Demenz können das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen sein. Sie beginnt meist ab dem 65. Lebensjahr; zwei Drittel aller Erkrankten haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet. Fast 70 Prozent der Erkrankten sind Frauen.
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erstellt am 20.Mär.2017 | 10:00 Uhr

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