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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 06:13 Uhr

2100 Mitglieder als solide Basis

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hauptversammlung der Halstenbeker Turnerschaft (HT): Neue Satzung verabschiedet / Sorge um Sponsorenaderlass und Hallenzeiten

Von den Mitgliedern, auf die Blumen und Urkunden als Dank für langjährige Mitgliedschaft warteten, war kaum jemand erschienen. Dafür rückten die Sportler ins Rampenlicht, deren großartige Leistungen bei der Jahreshauptversammlung der Halstenbeker Turnerschaft (HT) mit Lob, Urkunden und Geschenken gewürdigt wurden. Unter ihnen Paulin Sprengler, Landesmeisterin im Einzelmehrkampf Geräteturnen, und Wenke Blöcher, Vize-Landesmeisterin. Auf Platz drei landete Feline Jonas. Darüber hinaus wurden mehrere Mannschaften verschiedener Sparten geehrt.

Keine Überraschungen gab es bei den Wahlen: Vorsitzender Klaus Michaelis und Sportwart Michael Pippel wurden einstimmig in ihrem Ämtern bestätigt, Jan Krohn übernahm den vakanten Posten eines stellvertretenden Vorsitzenden.

Vorher hatte Michaelis vor etwa 40 Anwesenden seinen Jahresbericht verlesen: 2100            Mitglieder hat die Halstenbeker Turnerschaft. Ein Problem, das dem Verein sehr zu schaffen mache, seien die knappen Hallenzeiten. Jüngste Hiobsbotschaft: Ab Mai werde die Halle der Japanischen Schule nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ein „furchtbarer Weg“ sei es gewesen, bis die vor einem Jahr verabschiedete neue Satzung „im Schneckentempo“ alle bürokratischen Hürden genommen habe, beklagte Michaelis. Die gute Nachricht: Am Tag der Jahreshauptversammlung habe die Vereinsleitung gerade noch rechtzeitig erfahren, dass jetzt auch das Amtsgericht mit der neuen Version einverstanden ist. Damit seien die neuen Statuten nunmehr in Kraft.

Auch in Geldsachen wünschte sich der Vereinschef etwas mehr Tempo. Die Abrechnung für einen Zuschuss zum Bau der Sportanlage sei längst beim Kreis Pinneberg eingereicht, aber „wir warten auf das Geld“. Nicht besser sehe es hinsichtlich der allgemeinen Fördermittel aus. „Bei uns ist nichts angekommen, Anfragen bei der Gemeindeverwaltung waren nicht hilfreich“, berichtete der Vorsitzende. Sorge bereite ihm zudem die rückläufige Zahl der Sponsoren. Die Volksbank und die Gemeindewerke seien zum Glück noch dabei.

Umso wichtiger seien die Mitglieder, „die ihrem Verein die Treue halten und ihn mit ihren Beiträgen finanzieren“, schloss Michaelis. Von ihnen hatten etliche runde Jahreszahlen für besondere Ehrungen erreicht. Zum Beispiel Ulf Schaller, dessen Beiträge seit 50 Jahren in die Kasse fließen. Dabei, so wurde verraten, sei er noch gar keine 50 Jahre alt. Des Rätsels Lösung: Die Eltern hatten ihn schon vor seiner Geburt angemeldet.

Auch Olga Müller ist seit 50          Jahren im Verein. Auf 40    Jahre kommen Silvia Güllich, Hildegard Haak, Christel Hardy, Erika Rüpke, Gesa und Heidi Studier.

Für Jörg Bernath, Gesa und Jelle Grigat, Marita Hinck, Karsten Michaelis, Inge Michelsen, Michael Pauschinger, Ulrike Steffen und Volker Wenzel lagen Urkunden für 25-jährige Mitgliedschaft bereit. Allerdings wurde der Vorstand an diesem Abend nur eine einzige Urkunde los. Alle anderen Geehrten blieben der Versammlung fern.




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