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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 06:14 Uhr

„Willkommen im Zirkus Zaretti“ : 210 Schüler der ersten bis fünften Klassen sorgen für Lacher

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Caspar-Voght-Schule: 210 Schüler der ersten bis fünften Klassen sorgen für Lacher. Direktor Gino Maatz trainiert sie eine Woche lang.

Rellingen | „Hochverehrtes Publikum, willkommen im Zirkus Zaretti“, haben die Schüler der Caspar-Voght-Schule (CVS) ihr Publikum begrüßt. Mit fantasievoll-bunten Clown- und Tänzergarderoben entführten die Kinder der ersten bis fünften Klassen ihre Zuschauer in die Welt des Zirkus. Eine Woche lang drehte sich an der CVS alles rund um das Thema Zirkus. Direktor Gino Maatz und seine Gruppe trainierten zusammen mit den Mädchen und Jungen unterschiedliche Kunststücke ein. „Wir haben unheimlich viel positive Rückmeldungen erhalten“, freute sich der Zirkusdirektor.

Die Schüler halfen bereits am Montag, das riesige, auf dem Schulhof untergebrachte Zelt aufzubauen. Sie kümmerten sich selbst darum, Stühle richtig anzuordnen sowie darum, die Beleuchtung professionell anzubringen. 210 Schüler der Jahrgänge 1 bis 5 durften am Projekt teilnehmen. Zu den umjubelten Zirkusnummern gehörten Trapez-, Clown-, Bodenturn-, Pony- und Ziegen-, Dressur-, Hula-Hoop-, Seiltanz und Zaubershow.

Der Zirkus Zaretti gastierte innerhalb von 20 Jahren fünfmal an der CVS. „So erlebt jedes Grundschulkind einmal den Zirkus“, erläuterte Schulleiter Jochen Kähler. Er freute sich, „mit wie viel Stolz und Freude sich jüngere wie ältere Kinder an den Aufführungen beteiligten.“ Die Schüler versanken komplett in der fantasievollen Zirkus-Welt. „Das war sehr cool“, bilanzierte Jaden (10). Sein elfjährige Freund Tim genoss es besonders gemeinsam mit ihm als Clowns „Gurke“ und „Schnuller“ aufzutreten. Das Einüben der Nummer bereitete Jaden am meisten Freude.

Grundschul-Koordinatorin Maike Wenzel lobt die integrative Wirkung der Aktion.
Grundschul-Koordinatorin Maike Wenzel lobt die integrative Wirkung der Aktion. Foto: Heiderhoff
 

Grundschul-Koordinatorin Maike Wenzel lobte die integrative Wirkung des Projekts. „Kinder aus der SIM-Klasse (Schüler mit Sprachschwierigkeiten) wurden hier toll integriert“, erläuterte sie. Mitschüler, Eltern, Großeltern und Freunde besuchten die drei Aufführungen. „Hier erlebten die Schüler den Lernprozess mal auf ganz andere Weise an einem anderen Ort“, bilanzierte der Schulleiter. Die Kinder hätten Schule „mit viel Spaß und wenig Tests und sehr praxisorientiert“ erlebt. Rückmeldungen erhielten sie in Form von viel Applaus quasi als Anerkennung für ihre künstlerische Darbietung.

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erstellt am 25.Apr.2016 | 14:00 Uhr

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