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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 19:48 Uhr

Heiße Klänge und fetzige Rhythmen : 17. Schleswig-Holstein Amateur-Jazzfestival in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

16 Bands sorgen in der Pinneberger City auf drei Bühnen für prächtige Stimmung.

Pinneberg | 1999 ins Leben gerufen, hat sich das Schleswig-Holstein Amateur-Jazz-Festival zu einer Veranstaltung entwickelt, die vor allem Liebhaber der Stilrichtungen Dixieland und Oldtime begeistert. Jedes Mal wird an einem anderen Ort gespielt – Wiederholungen nicht ausgeschlossen. Am Wochenende war Pinneberg zum zweiten Mal nach 2013 Austragungsstätte des Festivals. 16 Bands auf drei Bühnen und eine abwechslungsreiche musikalische Mischung lockten mehrere hundert Besucher in den Sitzungssaal des Rathauses, in den „Bücherwurm“ sowie in das Pinneberg Museum.

Organisator war der Förderverein SummerJazz. „Vor drei Jahren wurden wir gefragt, ob wir das Festival in Pinneberg ausrichten würden. Obwohl das mit sehr viel Arbeit verbunden sein würde, haben wir sofort zugestimmt, vor allem, weil Dixieland und Oldtime-Jazz einfach klasse ist“, sagte Herbert Hoffmann, stellvertretender Vereinsvorsitzender. Klar war, dass die Spielorte in der Pinneberger Innenstadt liegen und fußläufig ohne Probleme erreichbar sein sollten.

Mit dem „Bücherwurm“, dem Pinneberg Museum und dem Ratssitzungssaal, der traditionell als Bühne für die Veranstaltungsreihe „Jazz im Foyer“ genutzt wird, hatte der Verein drei Mitstreiter im Boot. „Wir sind mit dem SummerJazz freundschaftlich verbunden. Es ist eine gute Gelegenheit, vielleicht neue Kunden zu gewinnen“, sagte „Bücherwurm“-Geschäftsführerin Antje Schirmer. Museumsleiterin Ina Duggen-Below bekannte sich als Jazzfan: „Wir stellen das Museum gern zur Verfügung.“ Die Lokalmatadoren der „Parklane Jazzband“, eine Combo, die in Uetersen ihren Ursprung hat und deren Mitglieder überwiegend aus Pinneberg stammen, startete am Sonnabendnachmittag im Ratssaal den bunten musikalischen Reigen. Pianist Gerd „Billy“ Hoefert (74): „Es macht einen Riesenspaß. Fast alle Bands kennen sich untereinander. Wenn mal jemand ausfällt, springt ein anderer ein.“

Etliche Jazzfans hatten eine weite Anreise hinter sich. Heidemarie Seider und Dieter Kirschning etwa waren aus Aukrug im Kreis Rendsburg-Eckernförde nach Pinneberg gekommen. „Wir haben seit vielen Jahren Verbindung zu den Bands, die beim Festival dabei sind, und wollen möglichst alle Gruppen hören“, sagten sie.

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