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Ostholsteiner Anzeiger

22. Februar 2017 | 23:05 Uhr

Zuschüsse: Drei Vereine gingen leer aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gleich drei Vereine gingen leer aus: Der Tourismusausschuss kannte bei den Beratungen über Zuschüsse für touristisch relevante Veranstaltungen kein Pardon. Wer bei seinem Antrag nicht, wie gefordert, einen Kosten- und Finanzierungsplan mitgeliefert hatte, hatte keine Chance auf einen Zuschuss.

Aus Sicht des Ausschusses ausreichende Unterlagen eingereicht hatten dagegen zwei weitere Vereine und der Landessportverband (LSV), die jeweils die beantragten Mittel in voller Höhe erhielten. Insgesamt können die Antragsteller damit Mittel in Höhe von bis zu 4300 Euro in Anspruch nehmen.

Der LSV bekommt für seinen „Naturathlon Holsteinische Schweiz“ einen Zuschuss von 800 Euro. Eine Summe von 2500 Euro erhält der Spielmannszug des TSV Malente für sein 35. Internationales Musikfest und auch die Freunde des Kurparks erhalten für ihr zehntes Weihnachtsdorf 1000 Euro. Die Gelder würden wie in den vergangenen Jahren als Fehlbetragszuweisungen ausgezahlt, betonte Kurdirektor Georg Kurz. Das Geld werde nur ausgezahlt, wenn der jeweilige Verein oder Verband auch tatsächlich ein Minus mache und dieses nachweise. Für die Kurparkfreunde traf das zuletzt nicht zu: „Die Freunde des Kurparks haben das Geld in den letzten zwei Jahren nicht in Anspruch genommen“, erklärte der stellvertretende Tourismusausschussvorsitzende Uwe Potz (CDU). Keine Zuschüsse erhalten der Verschönerungsverein Malkwitz, der damit eine „Jubiläumsfeier Laternenfest“ mitfinanzieren wollte, der Schützenverein Malente für seinen Blumenkorso und der Wanderverein Ostholstein, der Geld für die Pflege seiner Homepage,
den Druck des Wanderprogramms und Mitgliederwerbung beantragt hatte.

Karl-Heinz Speth, Vorsitzender der Malenter Schützen, machte erfolglos besondere Umstände geltend. Sein Verein habe erst kurzfristig entschieden, das Schützenfest von vier auf drei Tage zu verkürzen, um Kosten zu sparen. „Das haben wir erst letzte Woche beschlossen, das war zu kurzfristig, um einen Kostenplan aufzustellen“, erklärte er. Der Ausschuss blieb dennoch eisern und hielt sich an seinen selbst gewählten Grundsatz, ohne Kostenplan kein Geld zu bewilligen.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 14:40 Uhr

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