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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 01:04 Uhr

Eutin : Yoga am Montagvormittag

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Landesgartenschau bietet an jedem Vormittag „Fit im Grünen“ an. Zum Wochenstart gibt es Yoga an der Stadtbucht.

Blauer Himmel, Sonnenschein, Vogelgezwitscher, vereinzelt Kinderlachen – das Ambiente für die Premiere für das Angebot „Fit im Grünen“ könnte nicht besser sein. Zehn Frauen haben sich entschieden, am Montagvormittag bei der Landesgartenschau eine Yogastunde zu erleben. „Mit dem Wetter haben wir wirklich großes Glück“, sagt Sabine Radtke, die die Gruppe anleitet.

Der Ort für die Stunde ist schnell gefunden. Eine Persenning ist als Schutz vor Wind und Wetter nicht nötig, Iso-Matten sind verzichtbar, der Weg vom Eingang Stadt, direkt am Schloss, ist kurz, die Steganlage unterhalb der Schlossterrassen lädt zum Verweilen – oder zur körperlichen Betätigung – ein. Sabine Radtke macht am Eingang mit einem Schild auf sich aufmerksam: „Yoga“ steht auf der einen Seite. Auf der Rückseite zitiert sie den vietnamesischen buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh: „Ich atme ein und komme zur Ruhe. Ich atme aus und lächle. Heimgekehrt in das Jetzt wird dieser Moment ein Wunder.“ Es finden sich Frauen ein, die auf der Jahnhöhe bei ihr Yogastunden nehmen, aber auch LGS-Gäste wie Anne Knörnschild, die ihre Yoga-Erfahrungen ein wenig auffrischen will. Die Übungen beginnen langsam, ohne Tempo und ohne Druck, die Anweisungen sind sehr genau, jede Teilnehmerin führt die Bewegungen aus, so präzise sie kann. Sabine Radtke hat alle im Blick, korrigiert Haltung und Ausführung.

Auf der Promenade bleiben von Zeit zu Zeit Passanten stehen und werfen einen Blick auf die kleine Gruppe, die vor der Kulisse der Stadtbucht den Sonnengruß oder die Heldenstellung ausführen. Die Frauen lassen sich nicht stören. Eine besondere Herausforderung ist „der Baum“, eine Figur, bei der im Ein-Bein-Stand das Gleichgewicht gehalten wird – vor allem dann, wenn frau auf einem Holzsteg direkt am Wassser steht.

„Anstrengend?“ Mit der Ein-Wort-Frage erkundigt sich die Yogalehrerin nach dem Befinden. „Ja!“ „Ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen“, sagt eine Teilnehmerin. Die Übungen sehen leicht aus und fordern doch den vollen Einsatz. Dabei spielt die Atemtechnik eine wichtige Rolle. „Im Idealfall findet jede Teilnehmerin ihren eigenen Rhythmus“, weiß Sabine Radtke. Die Nähe zur Natur ist nicht zu leugnen – eine Stockente flattert über die Gruppe hinweg Richtung Schlosspark, als Dreingabe zur Entspannungsübung, die die Yoga-Premiere bei der Landesgartenschau in Eutin beschließt.

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erstellt am 03.Mai.2016 | 04:02 Uhr

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