zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

24. April 2017 | 15:24 Uhr

Windkraft auf hoher See

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Professor Dipl.-Ing. Peter Quell von der Fachhochschule Kiel befasste sich bei einem Besuch am Berufsbildungszentrum in Plön mit dem Thema „Windkraft auf hoher See“. In der voll besetzten „Afrikahalle“ lauschten die Schüler der beiden TA-Klassen sowie zukünftige Elektroniker der Präsentation.

Die Zuhörer bekamen einen Einblick in die Entwicklung der Offshore-Windanlagen, die Quell in seiner beruflichen Laufbahn von Anfang an persönlich miterlebt und begleitet hat. Gezeigt wurden Bilder und Filmsequenzen von den gigantischen Bauteilen der Windenergieanlagen und deren Montage auf hoher See. Die Entwicklung gehe zu immer größeren und leistungsfähigeren Windrädern. Mittlerweile würden für den Offshore-Bereich Anlagen mit über 10 Megawatt Nennleistung und Rotordurchmessern von bis zu 200 Meter konstruiert.

Peter Quell zufolge gehört die Zukunft der Energiegewinnung der Hochseewindkraft. Denn der Wind auf dem Meer wehe stetiger und häufiger als auf dem Land und die deutsche Ost- und Nordsee böten noch genügend Platz für neue Windparks. Außerdem werde die Offshore-Windkraft dank stetiger Weiterentwicklung der Technik immer günstiger.

Quell machte Werbung für den Studiengang „Offshore-Anlagentechnik“, der im Angebot der FH Kiel ist und eine Brücke zwischen Maschinen- und Schiffbau legt. Dank des starken Wachstums der Branche hätten die Absolventen glänzende Berufsaussichten. Aber auch Elektroniker und Mechatroniker würden beim Bau der Offshore-Windparks gebraucht. Letztlich sei die Offshore-Branche ein Berufsbereich, der noch ganz legale Abenteuer bietet.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Jan.2016 | 12:15 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen