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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Wests letzte große Aufführung mit „seiner“ Kantorei

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das fast schon zur Tradition gewordene jährliche große Konzert der Eutiner Kantorei findet am Sonntag, 13. November (Volkstrauertag), statt. Die Eutiner Kantorei stellt sich dabei einer der größten Herausforderungen, die es für die Kirchenmusik wohl gibt: der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi. Für den nach über 33 Jahren zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Kirchenmusikdirektor Martin West (Foto) ist es die letzte große Aufführung mit „seiner“ Eutiner Kantorei.

Bei der Aufführung von Verdis einzigartiger Totenmesse werden über 200 Mitwirkende dabei sein. Die Kantorei hat das Requiem einstudiert zusammen mit dem Lübecker Kammerchor (Leitung Andreas Krohn), dem Hamburger Kammerchor Cantico (Leitung Norbert Hoppermann) und dem Plöner Vokalkreis (Leitung Henner Schwerk).

Vier Verdi-erfahrene Solisten sind mit von der Partie: Die Sopranistin Julia Borchert und die Mezzosopranistin Nadine Weissmann sind beide auf den internationalen Bühnen zuhause, besonders im italienischen Fach und in den Opern Richard Wagners (Bayreuther Festspiele). Nadine Weissmann war zuletzt in der Aufführung von Antonin Dvoraks Stabat mater in der Michaeliskirche zu hören. Der junge ungarisch-rumänische Tenor Gergely Németi ist Mitglied im Ensemble der Stuttgarter Staatsoper, der armenische Bassist Tigran Martirossian singt an der Hamburger Staatsoper.

Das wie immer zum großen Teil aus Studenten und jungen Musikern bestehende Orchester der Kantorei mit seiner Konzertmeisterin Anna Melkonyan bereitet sich in einer mehrtägigen Probenphase auf das Konzert vor.

Es sind noch Karten erhältlich im Kirchenbüro der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde (Telefon 04521/ 70130). Die Konzertkasse öffnet um 16 Uhr, das Konzert beginnt um 17 Uhr.


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erstellt am 10.Nov.2016 | 00:32 Uhr

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