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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

Weniger Ausschüsse noch in dieser Amtsperiode

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Über das Ziel sind sich alle Fraktionen einig: Die Zahl der Malenter Ausschüsse soll sinken. Doch ein Beschluss soll nicht übers Knie gebrochen werden. „Es kristallisiert sich heraus: Qualität geht deutlich vor Schnelligkeit“, fasste der Hauptausschussvorsitzender Uwe Potz (CDU) eine Diskussion in dem Gremium zusammen, die auf Antrag seiner Fraktion geführt wurde.

Um alle Aspekte in eine Entscheidung einzubeziehen, soll sich nun eine Arbeitsgruppe mit dem Thema befassen – bestehend aus Mitarbeitern der Verwaltung und den sechs Fraktionsvorsitzenden. Im September soll dann berichtet werden, zu welchen Ergebnissen die Arbeitsgruppe gekommen ist. Eine Entscheidung könnte die Gemeindevertretung dann Ende des Jahres oder im März 2017 treffen. Auf jeden Fall soll die amtierende Gemeindevertretung bis zur Kommunalwahl 2018 erste Erfahrungen mit einer neuen Struktur der Ausschüsse sammeln.

Derzeit werden die gemeindlichen Themen in acht Ausschüssen behandelt: Zu Haupt-, Finanz-, Planungs-, Umwelt-, Feuerwehr- und Sozialausschuss kommen die beiden Ausschüsse für die Eigenbetriebe Kurverwaltung und Gemeindewerke. Zu viel, wie die Kommunalaufsicht meint. Themen müssten doppelt beraten werden, was Kosten verursache.

Eine Neuordnung ist aber auch mit grundsätzlichen Entscheidungen verbunden: So regte Finanzausschussvorsitzender Wilfred Knop (FDP) an, die Kurverwaltung wieder ins Rathaus zurückzuführen. So könne man jährlich 9000 Euro für einen Wirtschaftsprüfer sparen. Dann bräuchte es keinen extra Ausschuss mehr nur für die Kurverwaltung.

Knop plädierte außerdem dafür, den Finanzausschuss als Einzelausschuss aufrechtzuerhalten. Denn die bevorstehende Umstellung von der kameralistischen auf die doppische Haushaltsführung werde viel Arbeit verursachen.

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erstellt am 15.Jul.2016 | 14:16 Uhr

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