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Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 23:32 Uhr

Weihnachtsdorf begehrt wie immer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Kurpark und das Haus des Kurgastes in Bad Malente-Gremsmühlen waren an beiden Wochenendtagen ein beliebtes Ausflugsziel

„Sie werden es nicht glauben: Heute habe ich echt gefroren, das war viel kälter als gestern“, erzählt Ilse Voß. Die Standbetreiberin aus Nehms – ihr Sortiment sind Strickwaren und sehr geschmackvolle, selbstgemachte Fruchtliköre – fand beim Malenter Weihnachtsdorf im Kurpark das etwas graue Wetter mit höherer Luftfeuchtigkeit am Sonnabend angenehmer als den Sonntag mit tatsächlich strahlendem Sonnenschein, aber niedrigeren Temperaturen.

Auf den Besucherstrom hatte das unterschiedliche Wetter offenbar keinen Einfluss, es sei an beiden Tagen sehr gut gewesen, erzählten Händler übereinstimmend. Allerdings bemerkte Ilse Voß, die seit etlichen Jahren bei dieser Veranstaltung der Freunde des Kurparks vertreten ist, ein unterschiedliches Kaufverhalten: „Gestern war es gut,“ erzählt sie aus der Sicht der Verkäuferin, „heute gehen die Leute nur vorbei und gucken nicht mal. Sieht so aus, als ob die nur zum Essen gekommen sind.“

Vielleicht auch zum Trinken, denn Whisky-Experte Volker Rätzke machte keinen Unterschied aus: „Heute ist es gut, gestern war es auch gut. Ich weiß schon, warum ich gerne auf dem Weihnachtsdorf bin“, verriet der Eutiner Kaufmann. Zufrieden über den Zuspruch äußerte sich auch ein anderer Eutiner, dessen Angebot in der Sparte „exotisch“ zu finden ist: Mansourou Adenile stammt ursprünglich aus Benin, und er handelt mit kunsthandwerklichen Produkten aus seiner westafrikanischen Heimat.

Das Weihnachtsdorf war zum neunten Mal ausgerichtet worden, wobei die Organisation wie in den Vorjahren Gert Girschkowski, übernommen hatte. Die Buden und Standflächen seien stets im Sommer schon ausgebucht gewesen, sagte Girschkowski.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 16:36 Uhr

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