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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 18:22 Uhr

Weber-Gymnasium ausgezeichnet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Als einzige Schule Eutins erhielt das Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium das Berufswahlsiegel für die berufsvorbereitenden Projekte

Über diese Nachricht haben sich Direktorin Iris Portius und ihre Mitarbeiter richtig gefreut: Als einziges Gymnasium in Ostholstein wurde das Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium von Bildungsministerin Britta Ernst mit dem Berufswahl-Siegel-SH ausgezeichnet.

„Darauf sind wir richtig stolz“, sagte Portius gestern und Kristina Pisot, Koordinatorin für die Berufs- und Studienorientierung an der Schule, nickte zustimmend. Seit 2003 entwickeln beide in Zusammenarbeit mit Oberstufenleiter Hartmut Ihnenfeldt gemeinsame Projekte für die Weber-Schüler, die sie auf ihre Zukunft vorbereiten sollen. Das Ziel: „Jeder Schüler, der uns verlässt, soll eine Idee von dem haben, was er später machen möchte und bestenfalls einen Plan B“, sagte Pisot. Zwar stehe das Gymnasium allgemein hin immer noch für die Ausbildung in Richtung Studium aber auch der Einstieg ins Berufsleben oder Duale Studium werde nach dem Abitur durch die Angebote in der Mittel- und Oberstufe vereinfacht.

So werden die Schüler in Assessment-Centern, Gesprächen mit geschulten Psychologen über Studienrichtungen oder beim Business-Knigge im Arosa-Hotel darauf vorbereitet, wie spätere Bewerbungssituationen sein können, was zu einem selbstsicheren Auftreten dazu gehört und sie erfahren, ob die gewünschte Studienrichtung eigentlich in der Realität den Vorstellungen entspricht. „Wir haben unsere Projekte in verschiedene Phasen unterteilt: in der Mittelstufe sensibilisieren wir die Schüler, in der Oberstufe geht es darum, herauszufinden ‚Wer bin ich und was kann ich‘. In der Zwölften kommt die Selbsterprobung unter anderem mit einem Wirtschaftspraktikum und in der 13. Klasse gestalten wir den Übergang mit ‚Wie findet man einen Studienplatz, was hat es mit Sozialversicherungen auf sich‘“, erklärte Kristina Pisot.

Der Weg zur Plakette
des Berufswahl-Siegel-SH-Preises war ein aufwendiger, bestätigen beide: Viele Papiere erklärten viele Projekte. Von 409 weiterführenden Schulen im Land haben sich überhaupt nur 66 dem Bewerbungsverfahren gestellt, in 60 Schulen kamen Juroren aus Bildung und Wirtschaft und fühlten allen Beteiligten einen ganzen Vormittag auf den Zahn: „Eltern, Schüler und Lehrer wurden einzeln gefragt und danach Gespräche mit unseren externen Kooperationspartnern geführt“, sagte Pisot. Und am Ende wurde das Weber-Gymnasium als eines von 14 Lyzeen im Land ausgezeichnet. Geld gab es in dem Zusammenhang nicht – „aber über die Auszeichnung freuen wir uns riesig, weil es zeigt, das wir auch gut in der Berufsvorbereitung im Sinne unserer Schüler sind.“

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erstellt am 26.Nov.2016 | 00:33 Uhr

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