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Ostholsteiner Anzeiger

02. Dezember 2016 | 21:06 Uhr

Walderlebnis und Zeitreisen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Museen aus der Region und Vereine aus Schönwalde veranstalten Sommerfest auf dem Bungsberg / Hunderte Besucher

Das Sommerfest auf dem Bungsberg am letzten Augustwochenende, organisiert von Sparkassenstiftung Ostholstein und den Landesforsten Schleswig-Holstein, entwickelt sich zu einer festen Größe in der Region. Trotz zahlreicher weiterer Veranstaltungen in der Umgebung kamen einige hundert Besucher auf Schleswig-Holsteins höchste Erhebung. Auf sie warteten Abenteuer im Wald und viele Möglichkeiten zu kleinen Zeitreisen. Dafür sorgten Museen aus dem Umkreis und Vereine aus Schönwalde, die von den Freiwilligen Feuerwehren logistisch unterstützt wurden.

Eine außergewöhnliche Bereicherung erfuhr das kulinarische Angebot. Neben den Speisen der Waldschänke und alkoholfreien Drinks aus „Jims Bar“, einem Projekt von Land Schleswig-Holstein und dem Sparkassen- und Giroverband, hatten die Frauen der Flüchtlingsfamilien aus Schönwalde Spezialitäten ihrer Länder zubereitet. Die besonderen Gaumenfreuden fanden regen Zuspruch und waren frühzeitig „ausverkauft“. Die Flüchtlinge sammelten an ihrem Stand Spenden für die Fahrradwerkstatt mit deren Hilfe sie sich eine eingeschränkte Mobilität ermöglichen.

Das Oldenburger Wallmuseum bot nicht nur die Möglichkeit slawische Handwerkstechniken auszuprobieren. Seine Waldkräuterführungen erfreuten sich großer Beteiligung, und im Wald beim Bogenschießen standen die Kinder Schlange. Dort traf man auch die Pfadfinder des Schönwalder VCP-Stammes „Swentana“ an deren Lagerfeuer Stockbrot gebacken werden konnte. Auf die Knie ging es beim Spiel des Wildpark Eekholt. Dort wurde kleinen und großen Besuchern das Wesen der Waldameise nahegebracht.

Zurück in die Vergangenheit ging es beim Dorf- und Schulmuseum Schönwalde. Mit Waschbrettern, Stampfer und Wäschemangel präsentierte das Heimatmuseum eine kräfteraubende Hausarbeit, die so manche Mutter noch erinnerte und ihre Kinder scherzhaft ermahnen lies: „Wenn die Waschmaschine kaputt geht machen wir das wieder so.“ Noch weiter zurück ging es beim Eiszeitmuseum aus Lütjenburg und dem Museum Zeittor aus Neustadt an dessen Stand mit Flintsteinen Holz bearbeitet werden konnte.

Und wer sich bei den Baumkletterern nicht in die Krone einer Buche traute, konnte beim Imkerverein reiche Beute machen und sich eine Kerze aus Bienenwachs samt Verzierung drehen.

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erstellt am 29.Aug.2016 | 11:23 Uhr

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