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Ostholsteiner Anzeiger

09. Dezember 2016 | 14:37 Uhr

Vortrag über das Leben in Afghanistan

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Eutiner haben fleißig für den Bau von Brunnen in Afghanistan gespendet. So viel, dass acht Wasserschöpfanlagen in dem zentalasiatischen Land gebaut werden können, sagten Lutz Tamchina (Foto, links) und Wolfgang Schiller (rechts). „Wir sind sehr zufrieden mit der Aktion ,Eutin hilft‘“, sagte Tamchina.

Friedenskreis Eutin und Amnesty International Eutin-Plön hatten zum Start der Landesgartenschau zu der Spendenaktion aufgerufen (wir berichteten). Bereits in den Jahren 2010 und 2011 waren Spenden gesammelt und so der Bau von zwei Brunnen in Nordafghanistan ermöglicht worden. Die Aktivisten unterstützen weiterhin den Afghanischen Frauenverein, der vor Ort den Bau der Brunnen durch lokale Handwerksbetriebe umsetzt. „Jede Spende kommt auch wirklich an“, betont Schiller.

Die langjährige Vorsitzende Vereins, Nadia Nashir, wird auf Einladung des Friedenskreises in Eutin zu Gast sein. Die gebürtige Afghanin lebt seit 40 Jahren in Deutschland und blickt auf ein mehr als 20 Jahre währendes Engagement für den Frauenverein zurück.

Am Mittwoch, 16. November, berichtet Nashir um 19.30 Uhr im Kommunalen Kino „Binchen“ (Albert-Mahlstedt-Straße 2a) von der Arbeit des Frauenvereins, vom Leben in Afghanisatn und vom Brunnenbauprojekt. Das Motto des Abends lautet „Wasser ist Leben. Brunnenbau in Afghanistan“.

Neben Nashir wird Dr. Qamar Kaltenborn, Gründungsmitglied des Afghanischen Frauenvereins, am Abend zu Gast sein und über das Leben vor Ort berichten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Brunnenbauprojekt wird gebeten.



Weitere Infos und das Spendenkonto gibt es unter www.afghanischer-

frauenverein.de.

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erstellt am 08.Nov.2016 | 15:03 Uhr

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